Langenfeld/Monheim: Clauser: LEG-Käufer keine "Heuschrecke"
zuletzt aktualisiert: 05.08.2008Düsseldorf (RPO). Der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Dieter Clauser hat Kritik von SPD, Grünen und Linken am Verkauf der landesweit 93.000 LEG-Wohnungen (in Monheim: 3500) an den Finanzinvestor Whitehall zurückgewiesen.
Das Unternehmen sei keine „Heuschrecke“, sondern zähle zu den größten Immobilienbestandshaltern in Deutschland, unterstreicht der direkt gewählte Parlamentarier: „Whitehall plant ein langfristiges Engagement mit Wohnimmobilien in NRW. Zur Sicherheit der Mieter wurde eine Sozialcharta wesentlicher Bestandteil des Kaufvertrags.“ Dazu gehörten eine Begrenzung von Mietererhöhungen, der Verzicht auf Luxussanierungen und ein lebenslanges Wohnrecht für Mieter ab 60. Außerdem werde eine Stiftung in Höhe von fünf Millionen Euro für notleidende Mieter eingerichtet und die von der LEG bekannte Sozialarbeit fortgeführt. „Bei einem Weiterverkauf von Wohnungen muss auch der neue Eigentümer die Kriterien der Sozialcharta übernehmen“, betont Clauser, der nach den Sommerferien den LEG-Mietern „Rede und Antwort“ stehen will. Warum wurde überhaupt verkauft? „Weil das hochverschuldete Land nicht die Kraft hat zu erforderlichen Investitionen in die Wohnungen.“
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