Monheim: CO in Dormagen
zuletzt aktualisiert: 17.05.2011
Die Nachricht, dass BMS Dormagen zur wichtigsten TDI-Produktionsstätte für Europa, Afrika und den Nahen Osten ausbaut und dafür 150 Millionen Euro in die Hand nimmt, ist ein gutes Signal für den Chemiestandort NRW. Als interessantes Signal werten es aber auch die in der Region zahlreichen Gegner der CO-Pipeline. Ihnen fällt vor allem eines auf: Hatte Bayer vor vier, fünf Jahren stets damit argumentiert, in Dormagen entstehende, dort aber nicht gebrauchte CO-Überschüsse besser im Chempark Uerdingen nutzen zu können und sie deshalb dort hinleiten zu wollen, braucht der Konzern das CO nun doch vor Ort in Dormagen. Ja er will die Menge des hier benötigten Kohlenmonoxids gar vervierfachen. Von CO-Überschüssen,für die es in Dormagen keine Verwendung gebe, kann also keine Rede mehr sein. Und so wittern die Gegner der Pipeline zusätzlich Morgenluft für den am kommenden Montag in Düsseldorf beginnenden Prozess um die umstrittene Röhre. JJ
Quelle: RP
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