Monheim: CO-Pipeline-Gegner: "Schäden hätten beim Bau auffallen müssen"
zuletzt aktualisiert: 30.08.2010Düsseldorf (RPO). Die in der Region umstrittene Kohlenmonoxid(CO)-Pipeline des Bayer-Konzerns sorgt angesichts neu geöffneter Baugruben entlang der Trasse weiter für Diskussionsstoff. Die Auskunft des Chemie-Konzerns, hierbei handele es sich unter anderem um bei Leitungsverlegungen übliche Nachbesserungen an der Kunststoff-Ummantelung einzelner Rohre (RP v. 6. August), stellt die Gegner nicht zufrieden. So hat Kläger-Anwalt Dr.
Jochen Heide Bilder an den bereits mit der Materie vertrauten Fachmann Professor Gerd Falkenhain geschickt. Unter anderem fragt Heide: "Wie kann es sein, dass eine derart große, flächige Beschädigung an der Ummantelung beim Einbau unbemerkt bleibt?" In die gleiche Kerbe schlägt Dieter Donner, Koordinator der Anti-Pipeline-Initiativen: Die Menschen seien entsetzt über Rost-Stellen und andere Ungereimtheiten. Donner: "Komisch, dass die Leitung mit dem vermeintlich hohen Sicherheitsstandard jetzt schon defekt sein soll.
" Bayer habe doch immer wieder erklärt, die Pipeline sei sorgfältig verlegt und eigentlich betriebsbereit. In einem an Donner gerichteten Brief vom 20. August stellt die Bezirksregierung klar, dass alle aktuellen Arbeiten an der Leitung von den vorhandenen Genehmigungen gedeckt seien. Foto: Schumacher
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum