Monheim: Die B-Frage: Tritt Dünchheim wirklich an ?
VON STEFANIE MERGEHENN - zuletzt aktualisiert: 01.07.2008Düsseldorf (RPO). „Ja, ich kandidiere für das Bürgermeisteramt. Nein, ich gehe in keine Anwaltskanzlei.“ Mit klaren Worten widersprach Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim auf RP-Anfrage gestern Gerüchten, er sei für eine Düsseldorfer Kanzlei im Gespräch.
Freilich ist das Image des promovierten Juristen inzwischen angekratzt – wie auch das seiner Partei. „Diese ganzen Spekulationen schaden sowohl ihm als auch der Fraktion“, kommentiert Marion Prondzinsky.
Die Chefin der CDU Monheim-Mitte will sich deshalb auch nicht daran beteiligen: „So lange ich weder von ihm noch von unserem Stadtverbandsvorsitzenden Gronauer anderslautende Informationen bekomme, gehe ich davon aus, dass Dünchheim 2009 als Bürgermeister ins Rennen geht.“ Möglicherweise auch aus dem Amt heraus – das kann Prondzinsky „aus strategischen Gründen durchaus verstehen“. Über einen dann gegebenenfalls notwendigen eigenen CDU-Kandidaten werde der Stadtverband Anfang September entscheiden.
Einen Favoriten hätte der Fraktionsvorsitzende zwar schon, aber „der mögliche Kandidat soll es auf der Versammlung erfahren“, bekräftigt Günter Bosbach. Einer der als „heiß“ gehandelten Anwärter, Cognis-Geschäftsführer Dr. Helmut Heymann, hielt sich gestern bedeckt.
Einig ist sich der Vorsitzende des Baumberger Allgemeinen Bürgervereins mit seinem Fraktionsvorsitzenden darin, dass die Zeit drängt, wenn es eine Alternative zu Dünchheim geben soll bzw. muss. Schließlich wurde die Kommunalwahl auf den 7. Juni 2009 vorgezogen. Gerüchte, dass einer der möglichen Kandidaten aus Langenfeld komme, hält Bosbach für „Kaffeesatzleserei“.
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