Monheim: Dünchheim sagte Treffen mit Bayer-Gegnern ab
zuletzt aktualisiert: 16.05.2007Düsseldorf (RPO). Bürgermeister Thomas Dünchheim (CDU) hat den für gestern geplanten Pressetermin mit Vertretern der „Coordination gegen Bayer-Gefahren e. V.“ (CBG) kurzfristig abgesagt. „Da zwischen dem Verein und linksextremen Gruppierungen personelle Beziehungen bestehen“, sei eine Zusammenarbeit mit ihm nicht möglich, teilte Stadtsprecher Michael Hohmeier am Morgen mit.
Dünchheim reagierte damit auf einen Bericht der RP. Die CBG, ein Netzwerk linksgerichteter Bayer-Gegner, will wie die Stadt Monheim die geplante Kohlenmonoxid-Leitung zwischen den Bayer-Werken Dormagen und Uerdingen verhindern. Aus diesem Grund hatte die Gruppe im Rathaus eine Spende über 1000 Euro zur Unterstützung privater Anti-Pipeline-Klagen übergeben wollen. Angekündigt hatte sich unter anderen CBG-Vorstand Axel Köhler-Schnura, der als Kreisvorstandsmitglied der linksextremistischen DKP (Düsseldorf) fordert, Bayer zu „enteignen“ und unter „demokratische Kontrolle“ zu stellen.
Trotz der Absage wurden die CBG-Vertreter gestern Vormittag im Rathaus vorstellig, wurden aber laut Dünchheim nicht offiziell von ihm empfangen. Die 1000 Euro wollen sie dem Bürgermeister zufolge trotzdem spenden: „Die Freiheit, etwas auf das von uns eingerichtete Verwahrkonto zu überweisen, steht jedem Bürger ungeachtet seiner politischen Einstellung zu.“
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