Langenfeld: Eine Stadt bewegt sich
VON MARTIN MÖNIKES - zuletzt aktualisiert: 11.08.2008Düsseldorf (RPO). Ob Karate, Football, Tanzen, Segelfliegen oder Basketball im Rollstuhl – die Aktion „Deutschland bewegt sich“ bot einen eindrucksvollen Querschnitt durch die Sportszene der Posthornstadt. Tausende kamen und machten mit.
Noch bis Sonntag
Das Wochenende war der Auftakt zu einer Mitmach-Woche in den Langenfelder Vereinen. Bis zum kommenden Sonntag laden viele Sportvereine zu „Einsteiger- oder Schnupper-Sport-Stunden“ ein. Ein komplette Übersicht dieser Angebote ist zu finden auf der Internetseite der Stadt Langenfeld www.langenfeld.de
„Langenfeld bewegt sich“ – der Slogan beschreibt das Geschehen rund um den Langforter Freizeitpark treffend. Fast wie bei einem großen Ameisenhaufen laufen am Samstag und Sonntag die viele Besucher über einen 2500 Quadratmeter großen Mitmachparcours.
In schicken Zelten, die auch den Regenschauern am gestrigen Sonntag trotzen, an Informationsständen, auf der Bühne und auf Freiflächen gibt es Spiel-, Sport- und Spaßangebote aller Art. Nicht nur zum Gucken, sondern vor allem auch zum Mitmachen. Komplettiert wird das Angebot durch den 40. Geburtstag des Stadtbades am Samstag. Vorführungen der Kanuten, der Taucher und Turmspringer enden an diesem lauen Sommerabend erst spät beim „Flutlichtrutschen mit Musik“.
Auch der Tennisklub Grün-Weiß nutzt seine räumlich Nähe zur Aktionsfläche und lädt die Neugierigen ein, auf seiner Anlage Tennis zu spielen oder die Aufschlaggeschwindigkeit messen zu lassen. Bewegung, Ernährung und Gesundheit, diesem Dreiklang gemäß nehmen die Gesundheitsangebote breiten Raum ein.
Beim Team der Flora-Apotheke sind Blutzucker-Schnelltest und Körperfettbestimmungen möglich, bei der SGL kann der körperliche Fitnesszustand nach Prüfung von Kondition, Koordination und Beweglichkeit bestimmt werden. Auf den Laufbändern fließt der Schweiß.
Wer Glück hat wie Brigitte Kleve kommt sogar in den Genuss einer Nacken- und Schultermassage bei Alexandra Mertens und ihren Kolleginnen aus der Physio-Praxis der SGL. „Ich werde demnächst bei der SGL zur Rückenschulung gehen“, lautet ihr Fazit nach zehn Minuten Entspannung.
Derweil drängen vor allem jüngere Menschen in den „Nitendo-Dom“, wo die Besucher virtuell an Spielkonsolen Tennis, Baseball oder Golf spielen und sich dabei entsprechend bewegen. Wer Tennis-, Golf-, oder Tischtennisschläger lieber leibhaftig und in natura bewegen will, hat dazu ebenfalls Gelegenheit. Dass auch Schach Sport ist, den man in der frischen Luft betreiben kann, dokumentierten die Langenfelder Schachfreunde mit ihrem Freiluft-Simultanturnier. „Wir sind mit der Resonanz zufrieden“, sagt der Vorsitzende Martin Richrath mit Blick auf die besetzten Bänke an den Spieltischen. Alle Beteiligten lobten gestern das Konzept der Städtetour, „Bei dieser Präsentation der Angebote wird die Hemmschwelle gesenkt, die Leute machen eher mit“, so ein lang gedienter Sportfunktionär. Wer an einer Station ein wenig warten muss, wird durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm unterhalten. Mal erzählt Boxlegende Torsten May aktuell passend über die Bedeutung olympischer Spiele und liefert sich dann mit Besuchern einen sportlichen Schlagabtausch. Ein anderes Mal zeigen die Rollstuhlbasketballer ihr Können.
Beachtlich auch die Informationen zum Thema „Gehirntraining durch Bewegung“. Ob Karate, American Football, Tanzen, Segelfliegen – die Vorführ- und Mitmachaktivitäten der Langenfelder Vereine spiegeln eindrucksvoll die komplexe Sportszene der Posthornstadt...
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum