Monheim: Futterneid contra alte Seilschaften
zuletzt aktualisiert: 25.01.2008Düsseldorf (RPO). Ob die Sorge des SSV-Schatzmeisters vor dem „kleinen Dienstweg“ und der „Neuauflage früherer Thekenabkommen“ begründet ist? Fakt ist, dass der Sportgemeinschaft als größtem Verein Monheims mit Karl-Heinz Göbel und Marion Prondzinsky zwei CDU-Mitglieder vorstehen, die beide noch im SSV-Vorstand sind bzw. jetzt hinein gewählt werden wollen. Da mag die Angst des Kanuclub-Vorsitzenden, als Spartenverein nicht genug vom Zuschuss-Kuchen abzubekommen, verständlich sein.
Dennoch widerspricht das Schielen auf den eigenen Vorteil ganz klar dem Grundsatz des Stadtsportverbandes, ein Sprachrohr aller Vereine zu sein. Diesem Anspruch gerecht zu werden, sollte sich der neue Vorstand auf die Fahnen schreiben – ganz nach dem Vorbild des auch von Sven Rottenberger geschätzten SGL-Geschäftsführers Karl-Heinz Bruser, der in Langenfeld offenbar die Vereins- der Verbandsarbeit unterordnen kann. stm
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