Langenfeld/Monheim: Geben und Nehmen
zuletzt aktualisiert: 17.08.2007Düsseldorf (RPO). In geballter Form trugen die Bezirksfunktionäre des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands den Bundestagsabgeordneten Probleme vor, die der Branche Kummer machen: Angefangen von der aus Sicht des Gastgewerbes zu hohen und vermeintlich ungerechten Besteuerung sowie Gebührenbelastung bis hin zu Rauchverbot und Einschränkungen im Ausbildungsbetrieb durch Jugendschutzbestimmungen.
Teils sind in diesen Problemfeldern Entscheidungen schon gefallen, teils weit gediehen. Dennoch machen Gespräche wie das gestrige viel Sinn. Zumal die Bundespolitiker bei dem Treffen nicht nur jeweils die Linie ihrer Parteien wiedergaben, sondern auch die Gelegenheit nutzten, ihrerseits Gegenfragen an die Leute vom (Hotel- und Gaststätten-)Fach zu richten. So erfuhren sie etwa, dass manche Gastronomen mit den Eltern von jugendlichen Auszubildenden schriftlich vereinbaren, dass deren Sprösslinge auch noch nach 22 Uhr arbeiten dürfen. Andernfalls würden bevorzugt ältere Azubis eingestellt. Allein schon aus versicherungsrechtlichen Gründen sollten die Politiker mitnehmen, dass wie im Jugendschutz noch so manche Bestimmung den Realitäten angepasst werden muss. mei
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