Langenfeld/Monheim: Granaten-Risiko an CO-Pipeline-Trasse: Gegner wollen Klarheit
zuletzt aktualisiert: 08.08.2009Düsseldorf (RPO). Die Gegner der in der Region umstrittenen CO-Pipeline des Bayer-Konzerns fordern den Düsseldorfer Regierungspräsidenten in einem Offenen Brief auf, endlich für mehr Klarheit beim Thema "Kampfmitte-Überprüfung entlang der Pipeline-Trasse" zu sorgen. Offenbar gebe es kein geeignetes Verfahren, die Freiheit von Bomben, Blindgängern, Granaten und Munition bei bereits verlegter Leitung nachträglich zu überprüfen. Wenn dem so sei, stelle sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen.
Bekanntlich liege die Betriebsgenehmigung für die Erdgas-Leitung der Firma Wingas derzeit nur auf Eis. Ebenfalls gefordert: präzise Antworten auf die Frage, welche Teile der Trasse wann, von wem und mit welchen Verfahren auf Kampfmittel geprüft oder nicht geprüft wurden. Initiativen-Sprecher Dieter Donner: "Welche Konsequenzen will und wird die Bezirksregierung ziehen, falls kein Nachweis über die Kampfmittelfreiheit der gesamten Trasse erbracht werden kann?"
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