Langenfeld: Gutachter stellt Ideen für klimaschonendes Gewerbegebiet vor
zuletzt aktualisiert: 03.02.2009Düsseldorf (RPO). Neue Wege will die Stadt beim Gewerbegebiet Reusrath Nord-West gehen. Vor anderthalb Jahren hatte der Stadtrat beschlossen, für dieses rund elf Hektar große Gelände zwischen A 542, Neu-, Kölner- und Rheindorfer Straße ein klimaschonendes Energiekonzept austüfteln zu lassen. Im Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstag (18 Uhr, Ratssaal 187) wird der beauftragte Gutachter in öffentlicher Sitzung einen Zwischenbericht geben. Vor Jahresfrist hatte der städtische Chefplaner Hans-Otto Weber vermutet, dass vor allem die Erdwärme in den oberen Bodenschichten genutzt werden könnte. Doch sollte der Gutachter alle Möglichkeiten des Einsatzes erneuerbarer Energien im neuen Gewerbegebiet benennen, also etwa auch Sonnenenergie sowie Nutzung von Biomasse. Dieses Konzept soll nach dem Willen der Verantwortlichen festlegen, wie sich das gesteckte Ziel eines CO2-neutralen Gewerbegebiets durchsetzen lässt. Weber: "Vorgaben dürfen potenzielle Investoren nicht vergraulen. Aber sie sollen dank eines möglichst einfach gehaltenen Konzepts von der gängigen Praxis abweichen, erst eine Hülle hinzustellen und sich danach Gedanken über die Energieversorgung zu machen."
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