Kreis Mettmann: Kerstin Griese zur Krise: Clement soll SPD-Mitglied bleiben
zuletzt aktualisiert: 09.08.2008Düsseldorf (RPO). In einem Brief an die SPD-Ortsvereine im Kreis Mettmann spricht sich die SPD-Kreisvorsitzende Kerstin Griese dafür aus, „dass alle Seiten in der Auseinandersetzung um Wolfgang Clement abrüsten“. Die Bundestagsabgeordnete unterstreicht, dass ihrer Meinung nach ein Parteiordnungsverfahren kein Mittel der inhaltlichen Auseinandersetzung sei, und dass ein eventueller Rauswurf des ehemaligen Ministerpräsidenten mehr Schaden anrichte als helfe. „Allerdings halte auch ich Solidarität, zumal in Wahlkämpfen, für die oberste Pflicht unter Genossinnen und Genossen.“ Griese ist optimistisch, dass die Bundesschiedskommission ein kluges Urteil fällen werde und Clement SPD-Mitglied bleibe. Sie mahnt die Bundes-SPD, die Erfolge rot-grüner Politik offensiv darzustellen und sich um die Herausforderungen der Zukunft zu kümmern. „Das ist allemal besser als Selbstzerfleischung. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass dies das wichtigste Anliegen der Ortsvereine ist.“
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