kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Baumberg: Kirchenkreis mehr einbinden

zuletzt aktualisiert: 22.08.2006

Düsseldorf (RPO). Am Wochenende tagte die Kreissynode in Leichlingen. Auch die Baumberger Pfarrerin Annemarie Becker war vor Ort. Mit der Bezirksbeauftragten für die Berufsschulen sprach RP-Redakteurin Stefanie Mergehenn über die Auswirkungen der Beschlüsse.

Frau Becker, welches wesentliche Fazit ziehen Sie aus der Synode?

Becker Dass die Beschlüsse zur notwendigen Strukturreform im Grunde das beinhalten, was die Kirchenordnung schon längst vorgesehen, aber nicht praktiziert hat – nämlich eine intensivere Kooperation zwischen den Ortsgemeinden und dem Kirchenkreis Leverkusen.

Wer profitiert davon?

Becker Wenn der Blick auf die Nachbargemeinden geschärft wird, können Synergieeffekte genutzt werden, beispielsweise im Bereich der Kinderarbeit und der Kirchenmusik. Zudem wurde die Beratungsmöglichkeit des Kirchenkreises erweitert. Er kann also schneller eingreifen, wenn Gemeinden Beschlüsse fassen, die nicht gut sind – wie jetzt in Wuppertal alle A-Musikerstellen vernichtet wurden.

„Kostensenkung“ lautet derzeit die oberste Bekenntnisformel. Was für Auswirkungen hatte das bislang auf die Baumberger Gemeinde?

Becker Wir mussten bereits etliche Abstriche im Personalbereich machen: Eine Hauswirtschafterin wurde gestrichen, immer mehr Pfarrsekretärinnen werden abgebaut. Überdies haben wir auch eine halbe Pfarrstelle verloren.

Superintendent Loerken forderte auf der Synode eine geistliche Profilierung nach dem Motto: „Wo evangelisch draufsteht, muss auch Evangelium erfahrbar sein.“ Was bedeutet das für Ihre Arbeit am Berufskolleg Opladen?

Becker Als Religionslehrerin arbeite ich dort im Klassenverband, weil es zur Zeit zu wenig katholische Kollegen gibt. Das heißt, dass ich nicht nur evangelische Schüler habe, sondern auch Katholiken, Konfessionslose oder Moslems. Ich möchte den jungen Leuten nahe bringen, dass Religion keine Privatsache ist, sondern auch im Berufsleben erfahrbar sein sollte. Da gibt es unterschiedliche Anknüpfungspunkte wie das Selbst- und das Menschenbild, Kollegialität, die Heiligung des Feiertages oder auch eine Gerechtigkeit im Sinne der Lohnpolitik. SeiteC3

Quelle: RP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schlittschuhläufer tot geborgen

Nettetal

Schlittschuhläufer tot geborgen

Rettungskräfte haben am Freitagnachmittag den vermissten niederländischen Mann gefunden. Mithilfe von Sonartechnik hatte die Polizei die Suc ... mehr 

Endspurt für die Bürgerinitiative

Duisburg

Endspurt für die Bürgerinitiative

Für die Bürgerinitiative "Neuanfang für Duisburg", die die Abstimmung für Abwahl Sauerlands ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Aus der Nachbarschaft
mehr nachrichten aus langenfeld / Monheim
Zwei Nachwuchskämpferinnen des JC Langenfeld holten bei den Westdeutschen Meisterschaften den Titel.

Judo

Die Besten im Westen

Zwei Nachwuchskämpferinnen des JC Langenfeld holten bei den Westdeutschen Meisterschaften den Titel. Merle Grigo beherrschte die Gewichtsklasse bis 48 Kilo, Pauline Sommerer gewann in der Klasse bis 40 Kilo. VON christian ehlers  mehr

 
 
 
 

Urdenbacher Allee

Bus in Benrath ausgebrannt

 

Leichtathletik

Medaillen ohne Glück