Monheim: Kita-Beiträge: Nachlässe für Gering- und Spitzenverdiener
zuletzt aktualisiert: 30.05.2008Düsseldorf (RPO). Schulterschluss der beiden Volksparteien gestern Abend im Hauptausschuss: Die neu gestalteten Kita-Gebühren fallen sowohl für einkommensschwache Eltern (SPD-Wunsch) als auch für Spitzenverdiener (CDU-Wunsch) geringer aus als ursprünglich von der Stadtverwaltung geplant. So müssen beispielsweise Eltern, die ihr zwei- bis sechsjähriges Kind ganztägig betreuen lassen wollen und insgesamt über 20 000 und 26 000 Euro Jahreseinkommen verfügen nur noch 45 (statt 60) Euro monatlich bezahlen. Wer mehr als 86 000 Euro im Jahr verdient, zahlt in diesem Fall 360 satt der geplanten 400 Euro. Die Verwaltung selbst hatte den Christ- und Sozialdemokraten mit neuen Beispielrechnungen eine Steilvorlage geboten. Danach sinkt der Anteil der Eltern-Beiträge an den Gesamt-Kita-Kosten auch bei Kombination beider Vorschläge nur von 15,84 auf 15,51 Prozent.
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