Langenfeld: Martinus-Schule und Brüder-Grimm-Schule: Verbund wird geprüft
zuletzt aktualisiert: 10.02.2010Düsseldorf (RPO). Auch nach der Ausnahmeregelung der Bezirksregierung steht die Zukunft einer eigenständigen Martinus-Grundschule auf tönernen Füßen. Zwar befürworteten alle Stadtpolitiker gestern Abend im Schulausschuss den Verwaltungsvorschlag, die Martinus-Schule nach den Sommerferien auch dann fortzuführen, wenn die für eine Eingangsklasse eigentlich vorgeschriebene Zahl von 18 Kindern nicht erreicht wird; allerdings nur dann, wenn von den zurzeit angemeldeten 17 Mädchen und Jungen mindestens 16 bis dahin bei der Stange bleiben. Zugleich erteilten die Politiker ebenso einstimmig der Verwaltung den Auftrag zu prüfen, inwieweit die nahe Brüder-Grimm-Schule, an der 59 künftige i-Dötze angemeldet sind, mit der Martinus-Schule nach den Sommerferien 2011 einen Verbund eingehen könnte; letztere wäre dann ein "katholischer Teilstandort".
Zuvor hatte Fachbereichsleiter Ulrich Moenen in der von zahlreichen Martinus-Eltern beobachteten Ausschusssitzung betont, "dass die Bezirksregierung keine Sondergenehmigung, sondern nur eine Duldung erteilt hat". Weiterer Bericht folgt.
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