Langenfeld: Nichts gelernt? Mann begeht zwei Mal Fahrerflucht
zuletzt aktualisiert: 18.11.2010 - 13:16Gleich zweimal steht ein 53- jähriger Kölner im Verdacht, am 17. November eine Fahrerflucht begangen zu haben. Zuerst soll er einen parkenden Mercedes gerammt haben, nur eine Stunde später dann einen kleinen PKW Nissan.
Gegen 14.00 Uhr bog der verdächtige 53-jährige Kölner mit seinem Sattelzug von der Elisabeth- Selbert- Straße auf ein Firmengelände ein. Dabei rammte er mit dem Heck des Sattelaufliegers einen am Fahrbahnrand geparkten PKW Mercedes und beschädigte diesen. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.200 Euro. Zeugen hatten diesen Vorfall beobachtet und dem Halter des PKW dies so mitgeteilt. Auf Vorhalt durch die Polizei gab der Kölner an, vom Unfall nichts bemerkt zu haben. Erst eine "Gegenüberstellung" beider Fahrzeuge, mit korrespondierenden Spuren, konnte ihn überzeugen.
Überrascht waren die Beamten des Verkehrskommissariates dann schon ein wenig, als sie gegen 15.30 Uhr nochmals zu diesem Firmengelände gerufen wurden. Erneut hatten der verdächtige 53-jährige Kölner und sein Sattelzug zu engen Kontakt zu einem geparkten PKW. Diesmal hatte der Fahrer dies wohl auch bemerkt, denn er stand neben dem beschädigten Nissan, als dessen Halterin hinzukam. Hier begutachtete der Kölner den Schaden bereits und bezeichnete den mehrere hundert Euro schweren Schaden als "nur Gummiaufrieb". Damit war für ihn scheinbar die Sache erledigt. Sprach es, schwang sich auf seinen LKW und fuhr davon.
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