Monheim: Pflegeheim und Altenpension
VON DIETER CLARIUS - zuletzt aktualisiert: 12.10.2007Düsseldorf (RPO). Die künftige Senioreneinrichtung der Bergischen Diakonie Aprath in Monheim soll vielen Bedürfnissen gerecht werden. Dies versicherte Pfarrer Peter Iwand vom Träger beim symbolischen ersten Spatenstich.
Groß war das Interesse beim symbolischen ersten Spatenstich für das Altenheim- und Pflegeheim der Bergischen Diakonie Aprath. So frohlockte denn auch Pfarrer Peter Iwand, Vorsitzender der Diakonie, „dass es jetzt endlich losgeht – wenn es nach uns gegangen wäre, wären wir schon längst an diesem Platz eingezogen“.
„Mit Pensionscharakter“
Iwand verdeutlichte, was gebaut werden soll. Man werde ein Haus für 80 Pflegebetten und zusätzlich 16 Betten für die Palliative-Pflege (hospizähnlich) errichten. Es wird Kurzzeit-Pflegeplätze geben und im Obergeschoss 16 komfortable Wohnungen mit Pensionscharakter. Iwand: „Damit realisieren wir hier in Monheim, ohne den übrigen Alteneinrichtungen auf die Füße zu treten, ein Haus, wie es das bislang in Monheim nicht gibt. Wir gehen davon aus, dass unsere Einrichtung von den Monheimern angenommen wird.“
Café für Jedermann
Errichtet wird auf 5000 Quadratmetern ein dreigeschossiger Baukörper mit Staffelgeschossen in U-Form. Zu den räumlichen Angeboten für die Pflegebedürftigen gehört ein für Jedermann zugängliches Café. In dem Heim werden Menschen ein neues Zuhause finden, unabhängig von ihrer religiösen oder kulturellen Herkunft.
Der Pfarrer machte sich seine Gedanken, wo denn eigentlich der Neubau stehen wird: „Ist das an der Opladener Straße, Am Zilleplatz, oder am Berliner Platz. Egal, die Diakonie Aprath kann an jeder Straße zu Hause sein.“ Geldgeber für das Pflegeheim ist der Bereich Immobilien der Provinzial Rheinland, an der Baustelle vertreten durch Burkhard Schleif. „Als Regionalversicherer freuen wir uns sehr, dass wir hier in Monheim investieren können. Wir sind von dem uns vorgelegten Konzept und vom Standort hier am Zilleplatz sehr angetan.“ Schleif verwies auf den Generalunternehmer Alpine Bau Deutschland AG, dessen Bauleiter Stefan Kranzkowski „unter Zwang“ zusicherte, den Neubau in zehn bis elf Monaten hochzuziehen.
Bürgermeister Thomas Dünchheim versicherte der Diakonie seine Unterstützung und verwies auf die Kirchnergruppe, die das Haus ursprünglich bauen sollte. Der Generalunternehmer Alpine übernimmt weitestgehend das bereits vorhandene bauliche Konzept der Architekturwerkstatt HKS in Aachen, für das Architekt Jochen König verantwortlich zeichnet. Dünchheim erinnerte daran, dass die Verwaltung mit der Bergischen Diakonie sechs Jahre im Gespräch war, um einen geeigneten Standort für das geplante Alten- und Pflegeheim zu finden. „Entweder waren die Grundstücke zu weit außerhalb, oder nicht groß genug beziehungsweise zu teuer. Hier am Berliner Platz haben wir schließlich das geeignete Grundstück gefunden. Ich darf hier auch mitteilen, das unserer Kämmerer hocherfreut ist, denn letzte Woche ging der Kaufpreis für dieses ehemals städtische Grundstück auf dem Konto der Kämmerei ein.“
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