Langenfeld: Schüler trotzten Stein des Anstoßes
zuletzt aktualisiert: 05.02.2007Düsseldorf (RPO). Was lange währt, wird endlich gut. Diese Weisheit gilt auch für die posthume Würdigung von Karl Meyer, über den schon vor der Einlassung des Gedenksteins viele Langenfelder gestolpert sind. Zunächst – im positiven Sinn – der verdiente Stadthistoriker Günter Schmitz, in dessen Archiv dann die Zwölftklässler des evangelischen Religionskurses fündig wurden. Bei ihrer Recherche vor Ort kam den KAG-Schülern der Buchenwald-Häftling so nah, dass sie ihm ein Denkmal setzen wollten. Doch die engagierten Jugendlichen hatten weder mit der Zurückhaltung der Politiker noch mit den langsamen Mühlen der Verwaltung gerechnet. Dass Meyer nun endlich in seiner Geburtstadt gedacht wird, ist ihrem langen Atem zu verdanken. stm
Quelle: RP
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