Monheim: Schwarz Pharma kehrt 2006 in die Gewinnzone zurück
zuletzt aktualisiert: 26.02.2007 - 09:05Der Monheimer Medikamentenhersteller Schwarz Pharma ist nach einem verlustreichen Jahr 2005 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, wurde nach einem Minus von 54 Millionen Euro im Jahr 2005 im vergangenen Jahr ein Überschuss von zwölf Millionen Euro erwirtschaftet. Damit übertraf das Unternehmen sowohl das eigene Ziel, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, als auch die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Überschuss von 5,3 Millionen Euro gerechnet hatten.
Der Umsatz habe sich 2006 im Vergleich zum Vorjahr leicht um annähernd ein Prozent auf 1,0 Milliarden Euro erhöht. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatzrückgang auf rund 948 Millionen Euro gerechnet. Für dieses Jahr erwartet das Unternehmen, das zu rund 90 Prozent im Besitz des belgischen Pharmakonzerns UCB ist, einen Umsatzrückgang auf bis zu 800 Millionen Euro. Den für 2007 erwarteten Rückgang begründete das Unternehmen vor allem mit dem rückläufigen Geschäft in den USA. Schwarz Pharma erwarte 2007 zudem hohe Aufwendungen, um das US-Geschäft zu restrukturieren.
Um dennoch wieder ein positives Jahresergebnis zu erreichen, sehe die Planung "Produktverkäufe oder Partnerschaften" vor, heißt es im Ausblick des Unternehmens. Wie im Vorjahr sollen die Aktionäre mit einer Dividende von 0,20 Euro je Aktie am Ergebnis beteiligt werden.
Ende September 2006 hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB die Übernahme vereinbart. Die Kartellbehörden haben der annähernd 4,4 Milliarden Euro schweren Übernahme von Schwarz Pharma durch UCB mit weltweit 4400 Mitarbeitern zugestimmt.
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