Skaterhockey: Die Teufel und das Tempo
VON HOLGER BESSLICH - zuletzt aktualisiert: 06.03.2007Das Jahr eins nach dem Abstieg begann für die SG Langenfeld Devils in der 2. Skaterhockey-Bundesliga gut. Aber Trainer Thomas Schütt ging manches beim 12:6 gegen Deggendorf und dem 7:2 in Hilden noch nicht schnell genug.
Fortsetzung folgt
In zwei Wochen wartet der nächste Doppel-Spieltag. Der Bundesliga-Absteiger tritt zuerst beim IHC Landau an, dem Aufsteiger aus der Regionalliga Süd-West (17. März, 17 Uhr). Es folgt die Begegnung bei den Badgers Spaichingen (18. März, 17 Uhr).
Michael Kludig weiß, was auf die Teufel zukommt. „Spaichingen wird ein richtiger Härtetest, wo wir unserem Anspruch gerecht werden müssen. Landau können wir noch nicht einschätzen. Aber da müsste ein Sieg drin sein“, meint der Devils-Sprecher.
Den SG Langenfeld Devils (SGL) gelang in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd ein optimaler Saisonstart. Zwei Siege, vier Punkte – besser gehts kaum. Im Spiel gegen Deggendorf Pflanz gabs ein 12:6 (6:2, 4:2, 2:2), beim Aufsteiger Hilden Flames gewann das Team von Trainer Thomas Schütt mit 7:2 (2:0, 3:1, 2:0). „Der erste Kritikpunkt unseres Trainers ist, dass wir viel an Geschwindigkeit aus der 1. Bundesliga verloren haben. Beide Siege waren ungefährdet. Dennoch sind die sechs Gegentore gegen Deggendorf zu viel. Da haben wir zu oft gepennt“, räumte Devils-Sprecher Michael Kludig ein.
Verspäteter Blitz
Das Duell mit Deggendorf begann verspätet (über eine Stunde), weil die Gäste aus Bayern lange in einen Stau feststeckten. Trotz der sehr kurzen Vorbereitung ging Deggendorf blitzartig in Führung – 1:0 (2.), 2:0 (5.). Erst nach dem 2:2-Ausgleich durch Thomas Beilstein (9.) und Moritz Matzkies (10.) kam Langenfeld besser in Schwung. Dem 3:2 von Giacomo Cannoni (12.) ließ Langenfeld drei weitere Treffer folgten. Kevin Stein (14.), Dominic Gladbach (15.) und erneut Matzkies (19./Überzahl) erhöhten auf 6:2.
Im zweiten Drittel legten Matzkies (22.), Tommi Melkko (23.), Kai Besken (24.) und Corell Müller (29. Unterzahl) fast im Schongang das 10:2 hinterher. Erst kurz vor dem Ende dieses Abschnitts kam Deggendorf auf 4:10 heran (37./38.). Im letzten Drittel erzielte Robert Heimann das 11:4 (47.). Dann fingen sich die Langenfelder – hier erneut in Unterzahl – das 5:11 ein (49.). Moritz Matzkies markierte mit seinem vierten Tor das 12:5 (52.), bevor Deggendorf den 6:12-Endstand anbrachte (56.). Einen Tag später hatten die Teufel auch in Hilden leichtes Spiel.
Nur Ergebniskosmetik
Corell Müller (10.) und Giacomo Cannoni (12.) eröffneten die Partie mit dem 2:0, ehe Marc Wickendick für die Flames auf 1:2 verkürzte. (22.). Matzkies (25.), Heimann (35.) und Cannoni (39.) machten alles klar – 5:1. Kurt de Georgi (45.) und Stein (46.) bauten das Polster auf 7:1 aus, Wickendick betrieb beim 2:7 (49.) noch etwas Ergebniskosmetik.
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