Fußball: Für starken HSV war sogar mehr drin
VON ROBERT DEUTZMANN - zuletzt aktualisiert: 05.12.2011Fußball (RP). Die Landesliga-Fußballer des HSV Langenfeld setzten in der Partie beim VdS Nievenheim ein echtes Lebenszeichen, nahmen beim 4:4 (2:2)-Unentschieden aber nur einen Zähler für den Abstiegskampf mit.
"Das war heute ein richtig klasse Spiel von meiner Mannschaft. Leider haben wir nur einen Punkt geholt. Es hätten drei sein müssen, wenn wir nur unsere Chancen besser verwertet hätten", fand HSV-Trainer Oliver Fecker. Der Coach sah über 90 Minuten einen offenen Schlagabtausch seiner Mannschaft beim Tabellensechsten. Allerdings gab es mal wieder einen frühen Rückstand – 0:1 (6.).
Alessandro Petri glich jedoch nur wenig später zum 1:1 aus (15.). In der nächsten Szene waren wieder die Hausherren am Zug und der HSV lag mit 1:2 hinten (20.). Unmittelbar vor der Pause gelang Michael Dahmen dann das schönste Tor des Tages. Der Mittelfeld-Mann, sonst eher für grobe Aufgaben zuständig, setzte den Ball zum 2:2 volley in den Winkel (44.). Fecker: "So ein Tor schießt der nie wieder."
Die Langenfelder legten in der zweiten Hälfte sogar noch einmal einen Gang zu und kamen hellwach aus der Kabine. Alessandro Petri bediente Christian Engels, der keine Probleme hatte, zum 3:2 einzuschieben (46.). Und eine knappe Viertelstunde später gab es fast eine Kopie dieses Treffers. Wieder legte Petri für Engels auf – 4:2 (60.). In der Folge verpasste der HSV es, noch einen nachzulegen. "Hätten wir das 5:2 gemacht, wären die auseinandergebrochen", vermutete Fecker.
Kein Strafstoß für Köhler
Stattdessen kam Nievenheim aus dem Gewühl heraus zum 3:4 (70.). Und dann trafen die Gastgeber per Freistoß aus 19 Metern zum 4:4-Ausgleich (79.). Bitter: Langenfeld hätte in der Schlussphase erneut zurückschlagen können, um alle drei Punkte mitzunehmen. Doch der freie Engels verschoss den Ball aus kurzer Distanz (84.). Kurz darauf fiel André Köhler im VdS-Strafraum. Der Unparteiische pfiff auch – hatte aber eine Schwalbe gesehen. So gab es keinen Elfmeter, sondern für den bereits verwarnten Köhler die Gelb-Rote Karte (88.).
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