Judo: Wanger mit Schalter, Ilic mit Happy End im Krimi
zuletzt aktualisiert: 22.02.2007Vier waren dabei, zwei kamen durch – keine schlechte Quote. Und Oliver Kandeler, der Trainer des Judo-Clubs Langenfeld (JCL) konnte mit den Leistungen seiner Schützlinge bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften sehr zufrieden sein (Altersklasse U 17 in Holzwickede, U 20 in Münster). Christina Wanger (Gewichtsklasse bis 52 Kilo) und Natali Ilic (bis 63 Kilo/beide U 17) kamen jeweils auf den dritten Platz. Beide sicherten sich damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften (Anfang März in Rüsselsheim).
Christina Wanger kam zuerst nicht richtig auf Touren. Den Rückstand im ersten Kampf bog sie noch um, aber anschließend gabs eine Niederlage. In der Trostrunde legte die Langenfelderin den Schalter dafür um. Drei klare Siege hintereinander brachten den dritten Platz. Natali Ilic machte zweimal alles richtig, ehe sie im Halbfinale klar den Kürzeren zog. Der Kampf um den dritten Platz gegen Aylin Jeske (Porz) wurde zum packenden Judokrimi. Nach vier Minuten reichte es mit einem hauchdünnen Vorsprung zum knappen Sieg.
Michel Schmitt (U 17/bis 81 Kilo) lieferte sehr gute Vorstellungen ab, musste sich jedoch im Kampf um Platz drei etwas unglücklich geschlagen geben. Noch mehr Pech: Rang fünf genügte nicht zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Timm Dettke (U 20/bis 81 Kilo) begann gegen starke Konkurrenz mit zwei Siegen und verlor dann trotz guter Chancen gegen den späteren Dritten Arthur Hass (Beueler JC). Dann unterlag Dettke auch gegen Aaron Hildebrand (Duisburg) und musste sich letztlich mit Platz sieben begnügen.
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