Badminton: Wer gewinnen muss und wer nicht verlieren darf
VON MICHAEL DEUTZMANN - zuletzt aktualisiert: 04.11.2006Die Badminton-Bundesligisten tasten sich an den Ernstfall heran. Weil die vier Plätze für die Play-Off-Runde um die Deutsche Meisterschaft schon jetzt so gut wie sicher vergeben sind, versprechen vor allem die direkten Duelle der Titelkandidaten Spannung. Der FC Langenfeld will morgen (14 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) im Spiel gegen den 1. BC Beuel zum ersten Mal in dieser Saison die beste Besetzung aufbieten. Zunächst fehlte Kamila Augustyn, dann Nadiezda Kostiuczyk. Nun sind beide Spielerinnen aus Polen dabei – wie auch Andreas Wölk (Bänderriss auskuriert).
Selbstbewusst fährt der Fußball-Verbandsligist SF Baumberg (SFB) zum Spiel bei Ratingen 04/19 (morgen, 14.30 Uhr). Die Baumberger – noch ohne Auswärtssieg – wollen nach Möglichkeit alle drei Punkte holen. Ratingen – noch ohne Heimsieg – wird was dagegen haben. Sollte keine der beiden Serien reißen, könnten die Sportfreunde damit vermutlich eher leben.
Beruhigend ist die Lage an der Tabellenspitze für den Fußball-Bezirksligisten TuSpo Richrath, der als Favorit in sein Heimspiel gegen den SC Leichlingen geht (morgen, 14.30 Uhr, Schlangenberg). Die Elf um TuSpo-Trainer David Moreno ist unbesiegt und zieht vorne immer einsamer ihre Kreise, während die Gäste im Keller nur fünf Punkte haben. Richrath kann sich vermutlich nur selber schlagen.
Ganz unten kämpfen die SG Langenfeld Devils in der 1. Skaterhockey-Bundesliga um einen wichtigen Sieg. Nach zwei Spielen gegen die Salt City Boars Lüneburg stehts in der Play-Down-Runde 1:1. Heute fällt ab 19 Uhr in Lüneburg die Entscheidung, wer in die zweite Verlängerung muss. Der Gewinner hat den Klassenerhalt geschafft. Der Verlierer muss seine Chance in der nächsten Play-Down-Runde gegen die Mendener Mambas suchen (Zweiter der 2. Bundesliga Nord).
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