Badminton: Zwei Spiele, ein Ziel
VON MARIAN HAMACHER - zuletzt aktualisiert: 27.09.2007Der Badminton Bundesligist FC Langenfeld (FCL) startet am Samstag mit dem Spiel beim SV Fortuna Regensburg in die neue Saison. Gegen den SC Union Lüdinghausen soll einen Tag später nach Möglichkeit schon der zweite Sieg folgen.
Olympia und Erste Liga
Da in der Saison 2007/2008 auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking stattfindet, wird es bei den Aufstellungen häufiger zu Überraschungen kommen. „Viele Spieler sind dadurch gezwungen auf Turnieren zu spielen, die zeitgleich zu den Bundesligaspielen liegen“, sagt Günther Joppien, der Bundesliga-Obmann des FC Langenfeld.
Für Neuzugang Ella Karachkova und Kamila Augustyn soll bei den den Damen des FCL dann Carola Bott zu mehr Einsätzen kommen.
Schon vor dem ersten Spieltag steht für den FC Langenfeld (FCL) das Ziel der Saison 2007/2008 in der 1. Badminton-Bundesliga fest. „Wir wollen uns auf jeden Fall wieder für die Play-offs qualifizieren, und dann ist ja bekannterweise wieder alles möglich“, sagt Günther Joppien, der Bundesliga-Obmann des FCL. In der vergangenen Saison scheiterten die Langenfelder im Finale knapp am 1. BC Bischmisheim.
Die erste Aufgabe für den Vize-Meister in der neuen Spielzeit wird am Samstag das Spiel beim SV Fortuna Regensburg (15 Uhr). „Wenn die in kompletter Aufstellung spielen, sind die sehr stark, daher müssen wir gut aufpassen“, warnt Joppien, der die Gastgeber nicht so recht einzuschätzen weiß. In der vergangenen Saison musste die Fortuna zwar gegen den Abstieg spielen, verpasste am Ende mit dem fünften Platz den Sprung in die Play-offs allerdings nur um drei Punkte. Der FCL wird mit dem stärksten Aufgebot nach Bayern reisen, muss aber immer noch auf Andreas Wölk verzichten, der erst Anfang November von seiner Weltreise zurückkehrt. Für ihn werden entweder Matthias Bilo oder Mike Joppien, der bereits in seine 14. Saison für Langenfeld geht, das Spiel an Position drei bestreiten.
Geschwächte Gäste
Schwer wird allerdings das Damen-Einzel gegen die Chinesin Linling Wang werden. Der Neuzugang der Regensburger konnte sich bislang stets gegen die besten Deutschen Spielerinnen durchsetzen. Nur einen Tag später steht bereits das zweite Spiel gegen den SC Union Lüdinghausen an (15 Uhr, Halle 1 des Konrad-Adenauer-Gymnasiums). „Das dürfte die leichtere Partie von beiden werden“, glaubt Günther Joppien. Fraglich ist der Einsatz von Karin Schnaase. Die beste Dame im Lüdinghausener Team erlitt nach einem Kreuzbandriss einen Rückschlag und steht den Gästen wohl nicht zur Verfügung. „Daher sind die auf der Damenseite relativ schwach. Und wenn man da keinen Punkt machen kann, ist es extrem schwer, überhaupt noch zu punkten“, findet der Bundesliga-Obmann.
Wechsel an der Spitze
Groß verändert hat sich die Langenfelder Mannschaft nicht. Einziger Neuzugang ist die Russin Ella Karachkova, die auf Position 18 der Weltrangliste steht. Dennoch wird sich am Aufstellungsbild des FCL gegenüber der Vorsaison noch ein bisschen mehr ändern. Da sich Przemyslaw Wacha in der Weltrangliste deutlich unter den besten 20 etabliert hat, wird der Pole mit dem siebenfachen Deutschen Meister Björn Joppien den Platz an der Spitze tauschen und erstmals an Position eins für den FC Langenfeld an den Start gehen.
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