Meerbusch: Auktion für Kinder
VON HEIKE SCHOOG - zuletzt aktualisiert: 13.12.2008Düsseldorf (RPO). Kerzen, Kufen, Künstler: Die Rheinische Post versteigert am Freitag Werke von Kunstschaffenden aus der Region in der Winterwelt auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz.
Ihnen fehlt noch ein originelles Weihnachtsgeschenk? Und Sie würden gern noch etwas Gutes tun? Auf Einladung der Rheinischen Post haben Künstler aus der Region Werke für eine RP-Aktion zur Verfügung gestellt. Sie werden am Freitag in der Winterwelt versteigert. Der Erlös kommt der Wohngruppe Osterath zugute (siehe unten).
Mit von der Partie ist Karin Deicke-Klein. Die Künstlerin ist in Paris geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Osterath und malt. Ihren Charme hat sie nicht abgelegt. „Jura habe ich nur für meine Eltern studiert“, sagt die Künstlerin mit französischem Akzent. Sie hat für die Auktion der Rheinischen Post ein Bild gestaltet. „Der lange Mensch“ ist das Thema der Französin. Er findet sich in den meisten ihrer Bilder.
Last-Minute-Kunst
Wann Freitag, 19. Dezember, ab 17 Uhr; Besichtigung ab etwa 16 Uhr
Wo Winterwelt Büderich, Dr.-Franz-Schütz-Platz, Bühne an der Eisbahn
Wer Die Rheinische Post hat Künstler und Galeristen aus der Region gebeten, für die Aktion Werke zur Verfügung zu stellen.
Drucke mit Seltenheitswert hat Galerist Konrad Mönter zur Verfügung gestellt. Zwei Ansichten des inzwischen verstorbenen Architekten und Mataré-Schülers Erwin Heerich kommen unter den Hammer. Die Werke des ehemaligen Akademieprofessors sind auf Schloss Moyland ausgestellt. Die Insel Hombroich hat er mit konzipiert. Einen „Katalog im Karton“ des Künstlers Anatol hat Mönter ebenfalls gestiftet.
Die Meerbuscher Künstlerin Barbara Baumeister hat ein Knallbonbon ausgewählt. „Der größte Vorzug von Paris ist Paris“ hat sie in ihr knallig-rotes Bild geschrieben.
Erika Danes, Lore Schneider-Pohrt, Reimund Franke, Malagorzata Klaus, Helmut Krüger und Lothar Taube haben ebenfalls eine Spende zugesagt. auch Ingeborg Hartmann und Marion Keller wollen etwas beisteuern. Das Spektrum der Formen und Formate ist breit: neben grafischen Arbeiten ist auch ein „rostiger Eisenspieß“ im Angebot. Öl- und Aquarellbilder sowie grafische Arbeiten machen die Versteigerung bunt. Damit die Lust am Steigern bleibt, wird das Mindestgebot bei 50 Euro angesetzt. Weiter geht’s in Fünf-Euro-Schritten. Jeder kann mitmachen.
Übrigens: Auch der Düsseldorfer Künstler Anatol hat zugesagt, ein Werk zu spenden.
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