Meerbusch: Meerbusch bekommt 3,9 Millionen Euro und Nachtragshaushalt
zuletzt aktualisiert: 04.02.2009Düsseldorf (RPO). Als Ergebnis des Konjunkturpaketes II kann Meerbusch mit Bundeszuschüssen von 3,9 Millionen Euro rechnen. 2,9 Millionen sollen in die Bildungsinfrastruktur (Sanierung von Schulen und Kindergärten, Ermöglichung von Ganztagsangeboten) fließen, gut eine Million in die allgemeine Infrastruktur (zum Beispiel Lärmschutz).
Das gab am Dienstag NRW-Innenminister Ingo Wolf bekannt. Wegen seiner starken Finanzkraft bekommt Meerbusch weniger als andere 55 000-Einwohner-Städte wie etwa Ahlen/Westfalen, das 2,2 Mio Euro mehr einstreicht. "Trotzdem ist das eine ordentliche Summe", kommentiert Bürgermeister Dieter Spindler. Er kommt heute mit anderen Verwaltungschefs und Innenminister Wolf zusammen, um Details und noch offene Fragen zu klären.
Um die Ausgaben, die nun vorgezogen werden, zu organisieren, werde ein Nachtragshaushalt notwendig. Die Verwaltung werde der Politik eine Prioritätenliste vorlegen. Das Besondere: Die anstehenden Projekte können bis 2012 auch ganz ohne städtischen Eigenanteil allein durch die Zuschüsse finanziert werden.
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