Meerbusch: Meerbuschs Straßen werden gefährlicher
zuletzt aktualisiert: 27.03.2007Düsseldorf (RPO). Gleich drei Raubüberfälle haben sich am Wochenende im Stadtgebiet ereignet. Das erste Opfer eines versuchten Überfalls wurde am Freitagabend um 20.30 Uhr ein 17jähriger, der mit seinem Fahrrad auf dem Wirtschaftsweg unterwegs war, der von der Hansaallee (Böhlergelände) zur Mataréstraße führt. Zwei Jugendliche auf Fahrrädern schnitten ihm den Weg ab. Einer der beiden bedrohte ihn mit einem Klappmesser und der andere forderte ihn auf sein Geld herzugeben. Nachdem sie ihn erfolglos durchsucht hatten, flüchteten sie in Richtung Hansaallee. Beide Täter waren 14 bis 15 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß und sahen ausländisch aus.
Am Samstagabend, um 21.25 Uhr, wurde erneut ein 15-Jähriger auf der Dorfstraße von drei männlichen Jugendlichen eingekesselt und mit einem Springmesser bedroht. Daraufhin händigte er ihnen seine gesamte Barschaft von 17,50 Euro aus. Einer der Täter, ein Deutscher, war etwa 17 Jahre alt, 1,80 Meter groß, schlank und hatte kurze hellbraune Haare mit Gel nach oben frisiert. Die anderen beiden jüngeren Jugendlichen werden als korpulent und russischer Abstammung beschrieben. Sie hatten braune Haare, mit Gel nach oben frisiert, einer davon hatte die Haarspitzen blond gefärbt.
Gegen Mitternacht wurde dann auf der Hildegundisallee sogar eine Gruppe von sieben Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren Opfer eines Raubdeliktes. Einer der beiden männlichen Täter erfasste einen der Jugendlichen am Hals, um die Herausgabe des Geldes zu erzwingen. Aus Angst lieferten dann vier der Jugendlichen insgesamt 23 Euro Bargeld ab.
In Tatortnähe konnte die Polizei zwei Tatverdächtige in Tatortnähe aufspüren und festnehmen. Der 18-jährige Meerbuscher und der 24-jährige Obdachlose waren alkoholisiert und unter Drogeneinfluss.
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