Meerbusch: Sonnenblumen locken Tausende
VON CLAUDIA BREISA - zuletzt aktualisiert: 17.09.2007 - 08:58Düsseldorf (RPO). Das neue Fest des Werbe- und Interessenrings Büderich hatte Premiere und viele Besucher folgten der Einladung: An der Dorfstraße und am Deutschen Eck tummelte sich das Publikum.
„Ich brauche jemanden, der keine Angst vor Feuer hat“, erklärt Zauberer Arno, und sofort schießen 20 kleine Kinderhände in die Luft um dem Magier zu assistieren, der vor der Mauritius-Apotheke in Büderich am Sonnenblumen-Sonntag seine Tricks zeigt. Mut zum Risiko zeigte auch die Werbe- und Interessengemeinschaft Büderich, die gestern zum ersten Mal unter einem neuen Motto zu einem verkaufsoffenen Sonntag eingeladen hatte. Schauen, staunen und shoppen konnten die Besucher an der Dorfstraße und am Deutschen Eck, wo auf zwei Bühnen bis in die Abendstunden ein vielfältiges Programm präsentiert wurde.
Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn füllte sich die Dorfstraße um die Mittagszeit, und interessierte Besucher bummelten an den Verkaufsständen und den mit Sonnenblumen geschmückten Ladenlokalen Richtung Bühne, wo Moderatorin Sabine Peper durchs Programm führte. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem kulinarische Köstlichkeiten aus Frankreich, die bei einem Schnupperkursus der Tanzschule Reichelt sofort wieder abtrainiert werden konnten.
Am Deutschen Eck sorgten verschiedene Bands auf einem schwarzen Showtruck für Stimmung, während ein Kindertrödelmarkt auf der Witzfeldstraße zum Stöbern einlud. Christoph Koch, Vorsitzender der WuI zeigte sich zufrieden, obwohl in Düsseldorf, Krefeld und auch in Meerbusch viele Veranstaltungen das Publikum am Sonntag lockten.
Am Deutschen Eck lobten Einzelhändler wie Brigitte Gehlhausen von der Fass-Bar den Sonnenblumen-Sonntag. „Es könnten zwar noch mehr Leute kommen, aber so ein Tag ist auch eine gute Gelegenheit, die Kundenbindung zu intensivieren.“ Obwohl viele Besucher über die Düsseldorfer Straße zwischen den beiden Veranstaltungsorten hin und her spazierten, bot sich ein gemischtes Bild. „Für mich lohnt sich das nicht, hier Kaffee und Kuchen anzubieten, wenn die Leute vorbeigehen“, sagt Stephanie Jung, Inhaberin des Leuchten Haus Jung während Joachim Pezus von Pezus Moden an der Düsseldorfer Straße von „einer erfreulichen Veranstaltung“ spricht.
An der Dorfstraße nahm das Publikum am Nachmittag weiter zu. Beim Kinderschminken bildeten sich Schlangen und auf der Bühne rissen die zehn Trommler von Wadokyo die Zuschauer mit ihrer energiegeladenen Show mit, bevor sie sich beim zweiten Teil der Modenschau, die Kleidung und Accessoires aus dem Büdericher Einzelhandel präsentierte, wieder entspannen konnten. „Die Leute kommen heute gucken und kaufen später“, so der zweite Vorsitzende der WuI Werner Jung über den Zweck der Veranstaltung.
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