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Mettmann: Abenteuer-Tage auf der Bark

zuletzt aktualisiert: 08.09.2010

Düsseldorf (RPO). urlaub 2010 Unsere Leser erzählen

Wir hatten unsere Leser aufgerufen, uns die schönsten und spannendsten Erlebnisse aus ihrem Urlaub zu senden. Heute ist Valentin Mischke (15) aus Wülfrath unser Autor, der von seiner Reise auf der Bark Alexander von Humboldt berichtet.

Am Donnerstag, 22. Juli, fuhren wir um 5 Uhr in Bremerhaven mit dem Bus los. Um 14 Uhr kamen wir in Aalborg in Dänemark an. Wir nahmen unsere Sachen und brachten sie aufs Deck, wo wir in Kammern und Kojen eingeteilt wurden. Gegen 15 Uhr hatten wir unsere Kojen fertig eingerichtet. Anschließend trafen wir uns an Deck und wurden in unsere Wachen eingeteilt. Es gab die 0-4-Wache, die von 0 bis 4 und von 12 bis 16 Uhr Wache hatten, die 4-8-Wache, die von 4 bis 8 Uhr und von 16 bis 20 Uhr Dienst hatte. Und es gab meine 8-12-Wache, die von 8 bis 12 Uhr und von 20 bis 24 Uhr die Verantwortung für das Schiff hatte. Diese Wache hat am meisten zu tun.

Nach der Einteilung bekamen wir eine Einführung in den Tampenbelegeplan und in die Sicherheit an Bord. Dann gab es Abendessen und anschließend den zweiten Teil der Einführung. Wir alle bekamen einen Sicherheitsgurt für die anschließende Riggbegehung. Es ist toll, von oben auf die Menschen zu sehen und Sachen zu erblicken, die man gewöhnlich nicht sieht. Am folgenden Tag gab es um 8 Uhr Frühstück, und anschließend hatten wir noch mal Zeit von Bord zu gehen. Um 12 Uhr gab es Mittagessen. Danach mussten wir alle mit anpacken zum Auslaufen in einer großen Parade mit vielen anderen Seglern, die auch an den "The tall ship races" teilnahmen. Nach der Parade durften wir dann anfangen zu segeln und legten sofort los!!!

Unser Revier für meine erste Woche auf einem Dreimaster war das Skagerrak. Wir legten in Aalborg, Dänemark, ab und in Kristiansand, Norwegen, an. Wir ankerten auf dem ganzen Törn zweimal auf offener See, und dies machte Spaß, da man dann in Ruhe schlafen konnte. Wir sind viel gesegelt. Nach ein paar Tagen konnte ich so ziemliche alle Tampen und ihre Plätze wie die Segelnamen. Nachdem wir angelegt hatten, haben wir ein wenig aufgeräumt und gingen auf Landgang. Meine Freunde und ich sind schwimmen gewesen, und das war nach einer Woche auf See sehr schön. Am nächsten Tag gab es ein Kanurennen, und wir sind bei der Crew-Parade mit marschiert. Abends war die Crew-Schaum-Party. Dann mussten wir nur noch putzen, und schon war die schöne Zeit vorbei. Meine Bilanz: Der Törn über 9 Tage mit Hin- und Rückfahrt war toll. Ich würde noch mal fahren.

Quelle: RP

 
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