Wülfrath: Ajolis mit Spaß an der Musik
VON R. MAIROSE-GUNDERMANN - zuletzt aktualisiert: 28.08.2007Düsseldorf (RPO). Mit den „Ajolis“ kamen fröhliche Klänge und Spaß an der Musik in die Kathedrale des Kommunikations-Centers Schlupkothen: Titelmelodien bekannter TV-Kinderserien, schwungvollen dänischen und italienischen Tänzen, irischen Weisen und französischem Kettentanz zum Mitmachen. Sechs Kinder, acht bis elf Jahre, zeigten unbekümmert ihr Können an Harfe, Geige, Trompete und Klarinette. Unterstützt wurden sie von den Initiatoren der Solinger Gruppe, Tom und Andrea Daun, und dann und wann von weiteren Erwachsenen.
Kleiderkammer
Der nächste Blutspendetermin ist heute, 15-19.30 Uhr, Haus der Arbeiterwohlfahrt, Schulstraße 13.
Die Kleiderkammer, Wilhelmstraße 88, ist geöffnet montags:
11-16 Uhr Kleiderannahme,
13-16 Uhr Kleiderausgabe
Knoblauch mögen sie nicht
Der Name, „Ajoli“, auf Deutsch „Knoblauch“, sei schnell erklärt, schmunzelte Andrea Daun. „Er gefiel den Kindern. Wir sollten nie vergessen, dass sie alle keinen Knoblauch mögen.“ Begonnen hat die Gruppe als Familienunternehmen mit den Kindern Charlotte (10), Harfe und Geige, und Cornelius (8), Trompete. Dann fragten Freunde und junge Verwandte, „dürfen wir mitspielen?“
Tom Daun, Harfenist, schreibt die Stimmen, für jedes Kind und Spielniveau. „Beim Spielen lernen die Kinder nebenher auch Sozialverhalten“, sagte Andrea Daun. Jedes habe sein eigenes Tempo, wolle vielleicht auch mal zwischendurch Luft holen. Geprobt wird wöchentlich im Wohnzimmer der Dauns.
Neben Charlotte und Cornelius gehören zu den „Ajolis“ noch Rikarda Daun, Trompete, Sarah Nettelbeck, Klarinette, Jakob Raffel und Lucie Schütz, Geige (alle 11 Jahre). Ihre Melodien hatten sie selbst ausgewählt. Es gab ein frisch und melodiös präsentiertes Wiederhören von „Jim Knopf“, „Pipi Langstrumpf“, „Vicky“, „Robinson Crusoe“. Andrea Daun begleitete auf der Geige, Tom Daun mal mit Klavier, Akkordeon, Harfe oder Bassgeige. Cornelius zog die Blicke auf sich. Auf dem Stuhl sitzend trompetete er lässig. Weil das Gewicht der Trompete für den Achtjährigen bisweilen zu schwer wurde, schlug er die Beine kurzerhand übereinander, um sie abzustützen.
Andrea Daun führte durchs Programm. Zu folkloristischen Tänzen, von Kindern und Erwachsenen gespielt, erzählte sie augenzwinkernd. „Sie hören Schafe grasen und stellen sich vor, wie sich langsam der Nebel senkt“, vermittelte sie zusätzliches Flair zu einer schottischen Weise. Nach einer beschwingten irischen Polka gab es für das begeistert applaudierende Publikum noch einmal mitreißend in großer Besetzung „Eine Insel mit zwei Bergen“ aus „Jim Knopf“.
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