Wülfrath: Altenheim-Hexen im Zug dabei
VON R. MAIROSE-GUNDERMANN - zuletzt aktualisiert: 11.02.2010Düsseldorf (RPO). Das Leitungsteam und der Soziale Dienst starten am Rosenmontag mit einem Motto-Wagen.
Bei der Karnevalsfeier im Haus-Luise-von-der-Heyden stellt sich das Kinderprinzenpaar der Kalkstadt Narren vor.Der närrische Fahrplan kommt in die heiße Phase. Heute wird die Kreissparkasse gestürmt. Vor allem haben Weiber, Möhne, jecke Frauen das Sagen. Der Rosenmontagszug der Kalkstadtnarren, der sich Montag, 15 Uhr, ab Paul-Ludowigs-Haus durch Rohdenhaus in Bewegung setzt, geht in die Feinplanung. Sonntag, 14. Februar, 11 Uhr ist Zugbesprechung im Vereinslokal Höhenstübchen. Dort wird auch das Wurfmaterial ausgegeben. Die Kalkstadtnarren bitten alle angemeldeten Gruppen anwesend zu sein oder eine Abordnung zu schicken. Außerdem können sich noch kurzentschlossene Gruppen für den Rosenmontagszug melden!
Wülfrather Pflichtprogramm
"Da sind wir dabei", machte kürzlich Antje Holitschke, Sozialer Dienst im Altenheim Haus-August-von-der-Twer und Mitglied der WüRG, Chefin Susanne Gomille die Mitwirkung am Rosenmontagszug schmackhaft. Der Zug in Rohdenhaus gehöre für Wülfrather zum Pflichtprogramm. Außerdem würden noch Wagen gesucht. "Beim hausinternen Mitarbeiterfrühstück beider Heime haben wir dann ein bisschen gesponnen", erzählte Gomille, Leiterin von August-von-der-Twer und Luise-von-der-Heyden. Holitschke lief bei ihr offene Türen ein. Als Pflegedienstleiterin früher in Köln ist sie "karnevalistisch geprägt". Das Resultat: Das gesamte Leitungsteam, einschließlich Sozialer Dienst beteiligt sich mit einem Wagen am Rosenmontagszug.
Das Motto, "Hexen", wurde von der aus Gesundheitsgründen abgesagten Karnevalsfeier im Haus-von-der-Twer übernommen. Als Ersatz gibt es Ende April die "Walpurgisnacht". Landwirt Niermann stellt Trecker und Anhänger zur Verfügung. In seiner Scheune wird der Trecker hexenmäßig dekoriert. Ob Hauswirtschaftsleiter Jens Falaczyk sich auch als Hexe verkleidet, war noch nicht zu erfahren. Fest steht, dass die Hexen mit Wurfmaterial daher kommen, an dem sich kleine Einladungen zu Aktionen in den Häusern befinden.
Mit goldenem Zauberstab
Bei der Karnevalsfeier vom "Haus Luise" im Kaffee+Kunst konnten sich Bewohner, Angehörige und Ehrenamtler schon einmal ein Bild von den Hexen machen. Hexenmeisterin Gomille, im edlen Gewand, mit goldenem Zauberstab. Bei Brita Bigge-Bender, Sozialer Dienst, herrschte von Kopf bis Fuß "hexisches" Grün vor. Perfekt zum Thema gekleidet war auch Pflegedienstleiterin Inge Merkel. "So was hat man als Kölsche im Schrank", schmunzelte sie.
Das Kinderprinzenpaar Gianna und Christopher sowie die Garde gaben sich die Ehre. Die Fidelen Musikanten, Wuppertal, sorgten für Karnevalslieder und Tanzmusik. Es gab ein karnevalistisches Quiz, alkoholfreies Bier, von Ehrenamtlern selbstgebackenen Kuchen und geschätzte 200 bis 250 Bullebeuskes, die Uschi Meyer in heißem Fett brutzelte.
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