Erkrath: Aus IGIU wird IG Erkrath
zuletzt aktualisiert: 12.10.2007Düsseldorf (RPO). Die Erkrather Pipeline-Gegner haben ihre Arbeit jetzt in einem Verein gebündelt. Aus der „Interessengemeinschaft Immermannstraße und Umgebung“ wurde jetzt die „IG Erkrath“. Die neue Interessengemeinschaft ist ein Verein mit einer Satzung. Erster Vorsitzender ist der bisherige Sprecher der IGIU, Wolfgang Cüppers. Er wurde am Dienstag dieser Woche wie auch alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt.
Die verabschiedete Satzung formuliert als Ziel des Vereins: „Mitwirkung an der Gestaltung des Lebensumfeldes und des Zusammenlebens in Erkrath im Interesse des Gemeinwohls. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung in der Stadt Erkrath angestrebt.“
Die Satzung orientiert sich am Vereinsrecht und wurde so abgefasst, dass sie jederzeit beim Amtsgericht eingereicht werden kann, um die Rechtsform eines eingetragenen Vereins zu erlangen. Bisher will die IG Erkrath diesen Schritt aber noch nicht gehen. „Wir wollen erst sehen, wie es läuft“, sagte Cüppers. Die Gründung erfolgte jetzt, weil ein Verein gegenüber einer losen Interessengemeinschaft neue Möglichkeiten bietet wie die Einrichtung von Vereins- und Spendenkonten etwa. Cüppers: „Wir können so besser agieren.“
Im Vorstand sind außerdem: Zweite Vorsitzende Ulrike Schrooten, Schriftführer Christian Seidel und Kassiererin Gabriele Cüppers. Die Internetpräsenz der IGIU wird in Kürze umgestellt.
Anhörung und Demo
Mittwoch, 17. Oktober, 9 - 10 Uhr: Mahnwache vor dem Düsseldorfer Landtag. Ab 10 Uhr: Anhörung im Plenarsaal des Landtags zu den Gefahren durch die Kohlenmonoxid-Pipeline des Bayer-Konzerns auf Antrag der Grünen. Der Bau soll gestoppt und das Enteignungsgesetz überprüft werden.
Samstag, 3. November, 10 Uhr: Treff vor dem DGB-Haus in Düsseldorf auf der Friedrich-Ebert-Straße, Dann Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Rathausvorplatz.
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