Wülfrath: Ausgezeichnete Feuerwehr
VON R. MAIROSE-GUNDERMANN - zuletzt aktualisiert: 28.01.2008Düsseldorf (RPO). Stadtbrandinspektor René Rahner zog Bilanz nach einem arbeitsreichen und Jahr.
Der Sturm Kyrill forderte sehr viel Einsatz. Beförderungen nach Seminarbesuch und Weiterbildung.„Alle Aufgaben wurden zur vollsten Zufriedenheit abgearbeitet – zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei Wind und Wetter. Die Bürger können stolz auf euch sein!“ Auf der gemeinsamen Hauptversammlung der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr in der Feuer- und Rettungswache zog Stadtbrandinspektor René Rahner Bilanz über ein arbeitsreiches Jahr. Von 580 Einsätzen ging ein großer Teil auf das Konto von „Kyrill“. 88-mal wurde die Wehr zu Brandeinsätzen gerufen. „Wir konnten vielen Menschen in Not helfen. Keiner unserer Leute ist zu Schaden gekommen. Selbst bei Kyrill hatten wir zum Glück nur leichte Verletzungen“, sagte der Leiter der Feuerwehr.
Viele Ehrungen
Rolf vom Boegel wurde für 35 Jahre aktiven Einsatz geehrt.
Neu ist die Sonderauszeichnung für „Kameraden der Ehrenabteilung“ für 50, 60 Jahre Dienstzeit und mehr.
Kreisbrandmeister Martin ehrte Alfred Senger, Ludwig Bauer, Kurt Kaul, Günther Klose, Hans-Georg Eigen, Heinz-Willi vom Boegel.
Als sehr erfreulich bewertete er zudem, dass dank der Zugänge aus der Jugendfeuerwehr die Mitgliederzahl gehalten werden konnte. Zu verdanken sei dies besonders den Ausbildern der Jugendfeuerwehr, die den Dienst attraktiv machten und den Jugendlichen (12-17 Jahre) darüber hinaus etwas bieten würden.
Gute Mannschaft
Nach der von Oberbrandmeister Gerd Arnold vorgetragenen Statistik von 2007 gehören 92 Mitglieder zur aktiven Wehr, 60 zur Jugendfeuerwehr, 16 zur Alters- und Ehrenabteilung. Lob und Dank gab es für Gruppen- und Zugführer, Gerätewarte und alle, die an verschiedenen Stellen Dienst tun. „Nur mit solch einer guten Mannschaft kann man dem Ehrenamt gerecht werden“, betonte Rahner. Zahlreiche aktive Mitglieder hatten sich darüber hinaus – von Kreisebene aufwärts – erfolgreich weiter ausbilden lassen, an Lehrgängen und Seminaren teilgenommen, sich „auf Herz und Nieren prüfen lassen“. Sie wurden vor versammelter Mannschaft befördert. Die Ranghöchsten waren Brandmeister Christian Wahl, Oberbrandmeister Frank Eichhorn, Oberbrandmeister Peter F. Butenschön, Hauptbrandmeister Frank Tiebel.
Daniela Gargan, Jugendfeuerwehr, berichtete launig über gemeinsame Freizeitaktivitäten. Kreisbrandmeister Friedrich Martin lobte Übungen mit anderen Wehren über die Stadtgrenzen hinaus. „Unsere Feuerwehr ist gut und angemessen ausgestattet“, bezog sich Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff auf Untersuchungsergebnisse von Rödl und Partner.
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