Erkrath: Badekrokodil Neanderle
VON MONIKA SPANIER - zuletzt aktualisiert: 05.01.2007Düsseldorf (RPO). Der Wettbewerb der Stadtwerke ist beendet: Das Maskottchen der neuen Schwimmhalle hat einen Namen.
Der Service wird weiter verbessert: mehr Sonnenschirme für draußen, Wellnessmusik in der Sole.Schwimmen lernen
Das Neanderbad an der Hochdahler Straße 145 bietet individuellen Schwimmunterricht an.
Kinder ab 6 Jahre zahlen für eine 30 bis 45 Minuten Unterricht mit einem Schwimmmeister 6 Euro.
Ansonsten bieten die Schwimmschulen Seifert und Siebenmorgen Unterricht an.
Neanderbad: Tel. 02104/810081
Lange hat’s gedauert und ein gutes Ende gefunden. Das blaugrüne Neanderbad-Maskottchen hat jetzt einen Namen: Neanderle. Noch im Sommer sah’s so aus, als wäre der Wettbewerb verpufft. Unter 500 Einsendungen war kein einziger Geistesblitz zu finden. Schließlich war der Vorschlag Neandi durch das Kreis-Maskottchen besetzt. Inzwischen ist das blaugrüne Krokodil mit den schwarz-weißen Kulleraugen und dem weißroten Schwimmreifen mit Neanderwasser getauft und präsentiert sich seit Weihnachten auf einem neuen Werbeprospekt.
Unter dem Titel „Pack die Badehose ein. . .“ erinnert dieser nicht nur an den 1951 komponierten Erfolgshit von Cornelia Froboess, sondern verheißt den Gästen für die Zukunft noch mehr Badespaß. Am 17. Februar 2007 vor einem Jahr wurde das Bad an der Schönen Aussicht eröffnet. Zum Sommer konnte der Außenbereich noch nicht endgültig hergerichtet werden. Eine ergänzende Bepflanzung sorgt jetzt bald für weiteren Sichtschutz. In den nächsten Monaten soll im hinteren Bereich der Liegewiese ein Beachballvolleyballfeld entstehen. Für den Freibadbereich werden zusätzliche Liegestühle und Sonnenschirme angeschafft.
Floating zu festen Zeiten
Im Solebecken auf dem Rücken liegen und sich treiben lassen? Das macht Spaß und hat auch einen gesundheitlichen Effekt. Zur Steigerung der Entspannung pur will das Neanderbadteam um Betriebsleiter Ullrich Spakowski mit Wellnessmusik beitragen. Das Floating ist aber nur zu fest gesetzten Zeiten vorgesehen. Schließlich ist es lange nicht jedermanns Sache, sich an diesem Ruheort berieseln zu lassen. Auch im Sportbecken gibt’s Musik nach Wunsch – Ja oder Nein.
Wer mit dem Bus kommt, wird sich darüber freuen, dass Bänke und die Haltestelle der Buslinie 5 überdacht werden sollen. Klagen gab’s jetzt in den Ferien darüber, dass zwischen 9 und 11 Uhr kein Bus das Bad ansteuert. Wer sich aber bis zum Neanderbad abgestrampelt hat, wird die inzwischen neu installierten Bügel für die Radsicherung zu schätzen wissen.
Eine gute Nachricht gibt’s auch für ältere Menschen oder Schwimmer mit körperlichen Gebrechen. Die Treppe für das Sportbecken kommt. „Ich habe sie schon irgendwo gesehen“, sagt Edeltraud Krause, Kassiererin und Mädchen für alles im Neanderbad. Mit regelmäßigen Führungen durch die im ersten Vierteljahr von 67 000 Badegästen besuchen Schwimmhalle aus Glas, Stahl und Beton will Betriebsleiter Spakowski weitere Wasserratten gewinnen. Es lohnt sich übrigens, wenn die Badegäste auf Mängel aufmerksam machen. Mit dieser Hilfe wurden die Wassertemperaturen angepasst, Kleiderhaken befestigt und die Sicherheit verstärkt.
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