Mettmann: „Drachenreiter“ mit den Knallfröschen
VON ULLA PANTEL - zuletzt aktualisiert: 31.05.2007Düsseldorf (RPO). „Das neue Stück haben wir vor allem deswegen ausgesucht, weil darin so viele schöne Rollen zu besetzen sind. Da haben wir richtig Lust gekriegt, es umzusetzen“, erzählt Helga Höptner, die Regisseurin der „Knallfrösche“. Das Stück heißt „Drachenreiter“ und stammt von der Erfolgsautorin Cornelia Funke. Fabelwesen der verschiedenen Art werden sich darin tummeln: Kobolde, Steinzwerge, ein Homunkulus und natürlich der Drachen. Auch eine Tanzgruppe von ME-Sport mit Uta Blome-Bastigkeit und Live-Musik von Schülern der Musikschule unter der Leitung von Leberecht Heidenreich sollen wieder dabei sein.
Spätestens seit dem „Spectaculum Medamana“ zum 1100-jährigen Stadtjubiläum hat das Kindertheater auch viele ausgewachsene Fans. Mit „Momo“ im letzten Jahr hatten die Knallfrösche ein Stück gefunden, dass für Kinder ebenso wie für Erwachsene geeignet ist.
Thema ist Freundschaft
So soll es auch beim „Drachenreiter“ sein. „Die Kostüme werden sehr aufwendig“, verrät Helga Höptner. Besonders den jungen Zuschauern soll wieder ein richtiges Bühnenspektakel geboten werden. Inhaltlich geht es um die Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem Drachen. Wenn die Beiden auf der Suche nach einem neuen Zuhause durch viele verschiedene Länder reisen, wird auch das Bühnenbild wieder eine wichtige Rolle spielen. Seit zwei Jahrzehnten produziert die Laienschauspieltruppe „Die Knallfrösche“ fast jährlich ein neues Stück und wird dabei immer professioneller. Der Spaß am eigenen Spiel und die Wünsche des Publikums sind die wichtigsten Auswahlkriterien. „Das ist einfach unser Hobby“, kommentiert Helga Höptner das unermüdliche Engagement.
Gestik- und Sprechübungen
Zwischen den Vorbereitungen für das nächste Stück arbeitet das Theaterteam an seiner schauspielerischen Weiterentwicklung. Dazu gehören Mimik-, Gestik- und Sprechübungen ebenso wie Bewegungsabläufe und das Schminken. Zur Zeit haben die Knallfrösche ein altes Stück aus dem Fundus hervorgeholt, das neulich beim 2. Laienfestival in Erkrath aufgeführt wurde. „Frau Holle geht in Rente“ stammt von 2001 und wurde von der 2005 verstorbenen ehemaligen Regisseurin Gundel Schneider-Röck geschrieben. Vor der aktuellen Klimadebatte bekommt das Stück, bei dem Frau Holle keine Lust mehr hat, die himmlischen Betten zu schütteln, eine ganz neue Bedeutung.
Das neue Stück „Drachenreiter“ wird am 8. und 9. November für Kindergarten- und Schulkinder aufgeführt, am 11. November findet eine Vorstellung für alle statt.
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