Mettmann: Beschwichtigung und Verzögerung
zuletzt aktualisiert: 29.11.2007Düsseldorf (RPO). Die Enttäuschung der Pipelinegegner nicht nur aus dem Kreis Mettmann kommt nicht überraschend – ebenso wenig wie die Verzögerung der Abgeordneten. Wer die Debatten verfolgt hat weiß: Für die Mehrheit von CDU und FDP stand die Pipeline nie in Frage. Die SPD eiert herum, weil sie sich am Ende nicht den Verlust von Arbeitsplätzen anheften lassen will. Es ging immer nur darum, den Bürgern zu erklären, wozu de Pipeline da ist und dass sie sicher ist. Man will ihnen die Verunsicherung nehmen. Der Beschwichtigung diente auch die Anhörung von Fachleuten vor einigen Wochen. Dahinter steckt auch die Sorge der Abgeordneten, Bayer könnte Regressansprüche stellen, falls das Gesetz aufgehoben wird. Falls ein weiteres Ziel der Politik sein sollte, der Protest möge im Sande verlaufen, so ist sie dem gestern ein Stück näher gekommen. Zwar haben bereits über 75 000 Bürger ihre Unterschrift gegen die CO-Pipeline gegeben, doch der aktive Protest schrumpft. Gestern war von den Bürgerinitiativen gerade noch eine Handvoll Beobachter im Sitzungssaal. FIS
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