Wülfrath: Blick ins Drehbuch
VON R. MAIROSE-GUNDERMANN - zuletzt aktualisiert: 24.08.2007Düsseldorf (RPO). Die Ausstellung „Die Burghofbühne in Wülfrath“ ist bis 7. September im Rathausfoyer zu sehen.
Es gibt Informationen über Schauspieler und Stücke sowie einen Fotorückblick.Vorhang auf, für die neue Spielzeit! Im Foyer des Rathauses wurde die Ausstellung, „Die Burghofbühne in Wülfrath“ eröffnet. „Ich freue mich auf die neue Spielzeit in Wülfrath“, betonte Thorsten Weckherlin, Intendant des Landestheaters Burghofbühne Dinslaken. Sein Vertrag als Intendant sei gerade für weitere fünf Jahre verlängert worden. Für Theater und Ensemble bedeute das Kontinuität, für Wülfrath, dass die Zusammenarbeit fortgeführt werden kann.
Die Ausstellung – konzipiert von Burghofbühne-Dramaturg Lars Helmer, ergänzt durch das städtische Kulturbüro – macht neugierig, die nächsten Aufführungen der Schauspielreihe in der Wülfrather Stadthalle zu besuchen. Sie zeigt Fotos aller Schauspieler mit Hinweis, in welchen Stücken sie spielen, beispielsweise von Esther Reubold und Erwin Kleinwächter, die von der vergangenen Spielzeit bereits bestens bekannt sind, oder von Andreas Mayer und Leif Scheele, den Neuen im Ensemble.
Im Rathausfoyer
Die Ausstellung ist bis Freitag, 7. September, im Rathausfoyer, Am Rathaus 1, zu sehen – zu den Öffnungszeiten des Rathauses.
Abo Information bei Meike Utke, Kulturamt, Rathaus, Zimmer 1.128, Tel. 02058-304.
Sonderveranstaltung Einführung in die Schauspielreihe. Lesung, Plauderei, Informationen:
Sonntag, 16. September, 20 Uhr, Stadthalle. Eintritt vier Euro. Für Abonnenten entgeltfrei.
Erinnerungen an letzte Spielzeit
Es gibt einen Fotorückblick auf die vergangenen Spielzeit, etwas zur Geschichte der Burghofbühne, Informationen und Foto zu den Stücken, die bald auf der Stadthallenbühne zu sehen sind. Uraufführung, „Hannelore Kohl – Ein Leben im Schatten“, Theatersolo von Sascha Schmidt, mit Anna Haack (12. Oktober). Komödie, „Herren“ von Jan Ericson. Untertitel, „für drei Herren und eine Fleischwurst ( 13. Dezember). „Das Nest“, modernes Sozialstück von Franz Xaver Kroetz (29. Februar, mit anschließendem Publikumsgespräch mit Schauspielern und Regisseur). „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“, Theatersolo mit Josef Hofmann (11. April).
„Bei der Auswahl der Stücke wurde darauf geachtet, was passt auf die Bühne, was ist für Wülfrath interessant“, erläuterte Kulturreferentin Meike Utke. „Ein typisches Theaterabo, von allem etwas. Komisches, Nachdenkliches, Leichtes und Unterhaltsames.“ Die Schauspielreihe sei indes nicht nur für Abonnenten, sondern auch offen für jeden, der seine Karte im freien Verkauf erwerben möchte.
Bestuhlungspläne, Abo-Leistungen, Eintrittspreise – die Ausstellung beantwortet auf einen Blick alle Fragen. Hinweise gibt es zudem auf Büchertische, die Buchhandlung Rüger passend zu jeder Aufführung im Stadthallenfoyer aufstellt sowie über spezielle Öffnungszeiten des „Ratskeller“, wo Theaterbesucher sich vorher einstimmen oder den Abend ausklingen lassen können.
Zurzeit haben 55 Abonnenten die Schauspielreihe gebucht. Meike Utke ist sich sicher, dass sich die Anzahl durch die Ausstellung und die Einführung zum Spielplan (16. September) deutlich erhöht. „Es ist toll, so einen Partner zu haben“, lobte die Kulturreferentin die Zusammenarbeit mit der Burghofbühne. „Sie verdient nichts an uns. Sie trägt das Risiko und bringt uns Profitheater nach Wülfrath.“
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