Mettmann: Bürgerantrag liegt seit drei Monaten im Rathaus
zuletzt aktualisiert: 05.05.2007Düsseldorf (RPO). Hartmut Westerheide, Anwohner der August-Burberg-Straße, ärgert sich darüber, dass die Kehrmaschine auf einem Teil der Straße nicht kehren kann, weil Autos dort parken. Westerheide nimmt deshalb seit Jahren einen Besen in die Hand und kehrt vor seinem Grundstück. Reinigungsgebühr muss er dennoch zahlen.
Er hat diesen Missstand der Stadtverwaltung mitgeteilt und darum gebeten, auch den Teil der August-Burberg-Straße zwischen Lessingstraße und Lönsweg auf der Seite der ungeraden Hausnummern mit einem Parkverbot an Dienstag Vormittagen zu belegen, so dass die Kehrmaschine ihren Dienst verrichten kann. Dieses Anliegen hat er der Stadtverwaltung am 24. Januar in einem Brief mitgeteilt. Es habe mehrere Wochen gedauert, bis ihm die Sekretärin des zuständigen Fachbereichsleiters mitgeteilt habe, dass sein Anliegen im nächsten Ausschuss behandelt werde. Kurz vor Ostern habe dann das Ordnungsamt angerufen und Westerheide mitgeteilt, dass man in der Woche nach Ostern das Problem lösen werde. Bis heute, so der Mettmanner, sei nichts geschehen.
Wie Reinhold Salewski, zuständiger Fachbereichsleiter, gestern sagte, teile er die Kritik von Westerheide, was die lange Zeit der Bearbeitung angehe. Allerdings befinde man sich in der Verwaltung in einer Diskussion, ob man noch mehr Verkehrsschilder aufstellen soll. In dem besonderen Falle hält Salewski die vorschlagene Lösung von Westerheide für vernünftig. Das Thema wird am Mittwoch im Bauausschuss zur Sprache kommen.
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