Erkrath: Bürgerbusverein befragt Bürger
VON MONIKA SPANIER - zuletzt aktualisiert: 06.10.2006Düsseldorf (RPO). In welchen Ortsteilen gibt’s noch Bedarf für die Anbindung mit Bus und Bahn?
Zum Nordbahnhof und zur Regiobahn fährt bislang kein Bus. Mitgliederbeitrag auf zwölf Euro jährlich festgelegt.Kontakt
Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins ist Jürgen Hampel, stellvertretender Vorsitzender ist Winfried Hoffmann.
Zum geschäftsführenden Vorstand gehören zudem Dieter Becker (Schriftführer) und Ursula Baltuttis (Kassiererin).
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Mit einer Fragebogenaktion will der Bürgerbus-Verein herausfinden, wo es in Erkrath noch Bedarf für Öffentlichen Nahverkehr gibt, der bislang nicht über die S-Bahn oder den Busverkehr abgedeckt ist. Bürger aller Stadtteile sind aufgerufen, sich Gedanken über die Versorgungslücken zu machen.
Wünsche erkunden
„Wir wollen die Wünsche der Mitbürger erfahren und brauchen Angaben, ob die Menschen mit dem Kinderwagen unterwegs sind oder als Fußgänger Behinderungen haben“, erklärte gestern Jürgen Hampel, der im August zum ersten Vorsitzenden des jungen Vereins gewählt wurde. Im Fragebogen wird der Verein daher selbst Gebiete nennen, die aus seiner Sicht noch keine ausreichende Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr haben. In Alt-Erkrath etwa wird der Bereich um den Nordbahnhof der Regiobahn angesprochen. Für Hochdahl gibt es noch Abstimmungsbedarf innerhalb des Vereins und Unterfeldhaus gilt als absolutes Niemandsland.
Der Fragebogen soll in jeden Haushalt kommen. Zudem soll er öffentlich ausgelegt werden in Verwaltungsstellen, bei Arztpraxen, in den Bürgerbüros am Hochdahler Markt und im Kaiserhof, in den Sprechstunden des Seniorenrates oder an Info-Ständen. Mit der Stadtverwaltung will Jürgen Hampel noch abklären, ob für den reibungslosen Rücklauf in den Bürgerbüros Sammelkästen aufgestellt werden können.
Verein zählt 15 Mitglieder
In seiner ersten Mitgliederversammlung nach der Gründung hat der Verein im Hochdahlhaus den Mitgliedsbeitrag festgelegt. Er soll einen Euro pro Monat oder 12 Euro jährlich betragen. Die Schritte zur Anerkennung sind beim Amtsgericht eingeleitet. Inzwischen sind dem Verein 15 Mitglieder beigetreten, drei weitere Bürger haben Interesse an der Vereinsarbeit bekundet. Natürlich freut sich das Team um Jürgen Hampel um jeden weiteren Interessenten. Das hilft die Kasse aufbessern und eröffnet zudem die Möglichkeit, künftige Fahrer von Bürgerbussen frühzeitig in die Entwicklung einzubinden. Über Ziele und Hintergründe der Vereinsarbeit soll noch ein Flyer herausgebracht werden.
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