Erkrath: Die Bushaltestelle soll an der Düsselbrücke bleiben
zuletzt aktualisiert: 20.08.2008Düsseldorf (RPO). Um zwei Bushaltestellen und die Verkehrsplanung der Stadt Erkrath dreht sich seit über einem Jahr ein Streit zwischen zwei Unternehmen an der Bismarckstraße 17-19 im Stadtteil Alt-Erkrath und der Stadtverwaltung. Mit Hilfe eines Bürgerantrages wollen die Unternehmen jetzt eine tragbare Lösung des Problems erreichen.
Seit März 2007 bekämpfen ADEK Bauteile und A/B Filterprodukte die Bushaltestelle Am Brockerberg vor der eigenen Haustür. Die ADEK Bauteile hat sich nach Darstellung ihrer Sprecherin Britta Neumärker jetzt kompromissbereit gezeigt. Sie akzeptiere die Haltestelle vor der eigenen Tür. Jene Busbucht aber, die auf der anderen Seite vor dem Eingang zum Posemarré-Neubaugebiet erst noch gebaut werden soll, wird abgelehnt. Aus Sicht der vom Lärm und von Abgasen betroffenen Firmen soll die Haltestelle dort bleiben, wo sie als Übergangslösung schon seit etwa einem Jahr besteht – an der Düsselbrücke.
Dieses Anliegen sei sowohl der Stadt Erkrath als auch dem Unternehmer Hasso von Blücher als Investor der Neuen Mitte Erkrath vorgetragen worden. „Leider ohne Ergebnis“, sagt Neumärker mit Blick in die Zukunft. „Wir sind durch die Bushaltestelle den ganzen Tag von 8.30 bis 17 Uhr von Lärm, Abgasen und Verschmutzungen betroffen.“ Im Sommer könne noch nicht einmal gelüftet werden.
Bürgermeister Arno Werner weist den von den Firmen im Bürgerantrag erhobenen Vorwurf, im Zuge der Bebauung des alten Schwimmbad-Geländes sei die Bebauungsgrenze weit vorgeschoben worden, so dass nur ein schmaler Gehweg übrig blieb, Radweg und Bushaltebucht keinen Platz mehr hatten, energisch zurück. Zudem: die vorgesehene Busbucht mit Haltestelle am Eingang der Neuen Mitte-Bebauung gegenüber der Einmündung Am Brockerberg sei im Sinne der Fußgänger im Verkehrsplan so vorgesehen und abgestimmt.
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