Erkrath: Drei Filialen bleiben erhalten
VON MANFRED MÜSCHENIG - zuletzt aktualisiert: 28.07.2010Düsseldorf (RPO). Trotz der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank bleibt das Angebot für dieKunden unverändert: Zweigstellen gibt es am Hochdahler Markt, an der Bahnstraße und der Neanderstraße.
Wer bei der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank ein großes Filialsterben befürchtet hatte, wird zumindest in Erkrath eines Besseren belehrt. Sowohl die ehemalige Dresdner-Niederlassung am Hochdahler Markt als auch die Filiale an der Neanderstraße in Alt-Erkrath sollen als Commerzbank weitergeführt werden, und die alteingesessene Commerzbank-Zweigstelle an der Bahnstraße bleibe ebenfalls bestehen, bekräftigt Sascha Brummer, seit Anfang Juli Filialdirektor für die beiden Niederlassungen in Alt-Erkrath. Immerhin würden allein an Bahn- und Neanderstraße über 6000 Kunden betreut, deshalb werde auch keine der nah beieinander liegenden Filialen geschlossen. Um dies zu unterstreichen, sei in naher Zukunft eine Renovierung der jetzt zur Commerbank-Zweigstelle gewordenen früheren Dresdner-Niederlassung an der Neanderstraße geplant.
9000 Kunden
Mit drei Filialen ist die Commerzbank in Erkrath vertreten.
Die Niederlassungen Bahnstraße 39 und Neanderstraße 71-73 leitet Sascha Brummer, der mit zwölf Mitarbeitern 6000 Kunden betreut.
Die Filiale Hochdahler Markt 29 leitet der Erkrather Dirk Berle, gemeinsam mit fünf Mitarbeitern betreut er 3000 Kunden.
Der Chef ist ein Globetrotter
Für die Betreuung der Kunden stehen Brummer in Alt-Erkrath insgesamt zwölf Mitarbeiter zur Verfügung, darunter vier Auszubildende. Die Bankkunden werden auch weiterhin auf die bekannten Gesichter im Team treffen, denen sie teilweise seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenken. So ist Angelika Liebs, Private-Banking-Beraterin, bereits seit 37 Jahren in der Bank tätig. Ergänzend zu seiner Mannschaft stehen Sascha Brummer noch drei Immobilienspezialisten, zwei Vorsorge-Fachleute und drei Wertpapierberater, die ihren Sitz in Benrath haben, für regelmäßige Sprechstunden zur Verfügung. Der neue Commerzbank-Filialdirektor in Alt-Erkrath hat seinen Beruf bei der Commerzbank von der Pike auf gelernt. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann in Essen absolvierte er berufsbegleitend ein Studium zum Diplom-Kaufmann, arbeitete anschließend ein Jahr in der Zentrale der Bank in Frankfurt im Aktienhandel.
Doch nicht nur mit dem großen Geld kann Brummer umgehen, er weiß auch, wie man mit schmalem Budget klarkommt. Gemeinsam mit seiner Frau (ebenfalls bei der Bank tätig) nahm er 2003 für ein Jahr eine Auszeit, um eine Rucksack-Weltreise zu unternehmen.
Dabei hätten sie um teure Länder wie Japan einen Bogen gemacht, räumt er ein, aber dafür viele Eindrücke in Gegenden gewonnen, die nicht oben auf der Wunschliste der Normaltouristen standen. Australien und Neuseeland entdeckte das Paar, das zwei Kinder hat, mit dem Wohnmobil, in Südamerika oder auf den Südseeinseln wie dem Königreich Tonga oder in Myanmar waren die beiden per Rucksack unterwegs. An das Sabbatjahr schloss sich die Filialleiter-Ausbildung an.
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