Kommentar: Es gibt kein einfaches Zurück
zuletzt aktualisiert: 04.09.2010Düsseldorf (RPO). Nicht nur die CDU ist in einer Identitätskrise, auch die andere große Volkspartei, die SPD. Es mag richtig sein, sich wieder auf Werte zu besinnen, statt den am kurzfristige Erfolg orientierten Werbeagenturen das Feld zu überlassen. Doch schon das Beispiel der Familie zeigt, dass es kein einfaches Zurück gibt. Die Welt hat sich verändert. Die Familie, in der der Mann das Geld verdient und die Frau für Kinder, Herd und Kirche zuständig ist, gibt es nicht mehr (wenn es sie überhaupt je gab). Nicht nur, weil viele Frauen sich nicht in dieser Rolle gefallen, sondern auch, weil heute in vielen Familien Mann und Frau arbeiten müssen – gerade wenn Kinder da sind –, um über die Runden zu kommen. Darauf muss es Antworten geben. JÜRGEN FISCHER
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