Mettmann: Fragezeichen hinter Kindergarten-Umbau
zuletzt aktualisiert: 28.07.2010Düsseldorf (RPO). "Wir haben vier Monate auf die Baugenehmigung gewartet, hoffen aber nun, dass die Stadt bis Ende der Woche grünes Licht gibt", sagt Baukirchmeister Ottokar Iven. Die Zeit drängt für den Um- und Ausbau der Kita Donaustraße (800 000 Euro). Denn, wenn die Baugenehmigung nicht bald komme, gerät der gesamte Zeitplan der Evangelischen Kirchengemeinde in Sachen Neuordnung der Kitas ins Rutschen und damit das gesamte Entwicklungs-Konzept der Kindertagesstätten in Mettmann, so Iven. Das Gemeindezentrum-West dient als Übergangs-Kindergarten. Es wird nach dem Umbau der Kita Donaustraße wieder zurückgebaut und soll mittelfristig als Jugendzentrum der Gemeinde dienen.
Zweite Baustelle ist der Kindergarten Am Hoshof. Der soll abgerissen und durch einen Neubau in Modulbauweise ersetzt werden. Der Landschaftsverband hatte 1,1 Millionen Euro bewilligt, allerdings mit der Auflage, dass die Gelder noch in diesem Jahr "verbaut" werden müssen. Das hat die Evangelische Kirchengemeinde vor Probleme gestellt. Sie wollte ursprünglich mit dem Bau in 2011 beginnen. Einen Bauantrag gibt es noch nicht, der soll jetzt schnell bei der Stadt eingereicht werden. Bürgermeister Bernd Günther hatte in der letzten Ratssitzung mitgeteilt, dass man den Bauantrag schnell bearbeiten wolle. Dritte Baustelle: 2012 soll die Kita Regenbogenhaus an der Friedhofstraße aufgegeben werden. Das Gelände wird an einen Investor veräußert, der dort Wohnungen errichten will. Das Geld braucht die Gemeinde, um das neue Gemeindehaus am Lavalplatz (2,1 Mio.) zu errichten. "Alle Projekte hängen zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass Zug um Zug gebaut werden kann", sagt Ottokar Iven.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum