Erkrath: Gespräch an den Ständen
zuletzt aktualisiert: 07.02.2009Düsseldorf (RPO). Guter Anfang
Viele Bürger nutzten in die Stadthalle die Gelegenheit, an den zahlreichen Ständen mit Amtsleitern ins Gespräch zu kommen.
So erfuhr Karl-Heinz Brands von Kerstin Wulf-Woesten, der Leiterin des Amtes für Gebühren und Beiträge, dass erst die Ausbauplanung für den Hochdahler Markt vorliegen muss, bevor die finanzielle Beteiligung der Anlieger per Satzung geregelt wird. Wobei es für Brands eine Grundsatzfrage ist, ob die Aufwendungen überhaupt umgelegt werden müssen. Christine Schöpfner, Vorsitzende der Schulpflegschaft des Gymnasiums Hochdahl, nutzte das Gespräch mit Schulamtsleiter Ulrich Schwab-Bachmann, um den Standpunkt ihrer Schule zu klären. Ihr geht es um die Renovierung von Aufenthaltsräumen für die Unter- und Oberstufe, um mit wenig Aufwand ein besseres Arbeitsklima zu schaffen. Ihre Enttäuschung, dass die von der Verwaltung zugesagte Renovierung von Fachräumen oder defekten Fenstern auf die Sommerferien 2009 verschoben wird, legte sie schriftlich vor. André Polanski und andere Anlieger der Anne-Frank-Straße unterbreiteten dem Planungsamt einen Sparvorschlag: Verzicht auf die Bebauung Kleines Bruchhaus, denn es gebe genug Leerstände. Ein weiterer Vorschlag: Verzicht auf einen neuen Belag für den Hochdahler Markt und lediglich Reparatur und Renovierung.
Der Kämmerer kann mit der Resonanz auf die öffentliche Präsentation des Haushaltes 2009 zufrieden sein. Die Premiere sollte zu weiteren Schritten dieser Art ermuntern. Die Gelegenheit, Einblick in eine ebenso trockene wie wichtige Materie zu bekommen und sich mit allen Fachleuten der Stadtverwaltung zu unterhalten, gibt es schließlich nicht alle Tage. Glücklicherweise waren an den Ständen im Gespräch auch neue Gesichter auszumachen. So wurde die Stadthalle zur Info-Börse. Die Verwaltung nahm Wünsche auf und sammelte in ihrer Info-Box manche Anregung. Ein guter Beitrag zu mehr Bürgernähe. MONIKA SPANIER
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