Mettmann/Erkrath: IG Erkrath verurteilt Pipeline-Vertrag
zuletzt aktualisiert: 08.04.2009Düsseldorf (RPO). Die IG Erkrath verurteilt den von Regierungspräsident Jürgen Büssow und der Bayer Material Science AG geschlossenen öffentlich-rechtlichen Vertrag über die CO-Pipeline. Der Sprecher der Initiative, Wolfgang Cüppers, wirft Landes- und Bezirksregierung vor, sie würden die 100 000 Bürger, die ihre Unterschrift gegen die Pipeline gegeben haben, an Bayer "verkaufen".
Zudem werde vertraglich festgeschrieben, dass im Land noch weitere CO-Pipelines folgen werden, durch die das giftige Gas strömen werde. Das Land und Bayer hätten sich vertraglich auf einen ganzen Leitungsverbund geeinigt. Die Leitung durch den Kreis Mettmann von Krefeld-Uerdingen nach Dormagen sei somit nur ein erster Bauabschnitt. Cüppers beschwört die Gefahren, die von einer CO-Pipeline ausgehen. Bei einem Unglück könnten tausende Menschen sterben.
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