kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Mettmann: In der neuen Heimat leben

VON ULLA PANTEL - zuletzt aktualisiert: 30.01.2010

Düsseldorf (RPO). Der neue Integrationsrat wird am 7. Februar gewählt. Die Sprachförderung der Migranten steht an erster Stelle. Vier Kandidaten stellen ihre Ziele vor. Auch türkische Frauen sollen sich mehr als bisher einbringen.

Info

Feste und Turniere

Erfolge des Integrationsrates sind Sprachförderungsangebote, muttersprachlicher Unterricht , Infoabende zur Berufswahl, multikulturelle Feste, eine Ausstellung, Fußballturniere und muslimische Gräberfelder. Von den 2821 Wahlberechtigten stammen 713 aus der Türkei, 527 aus Italien.

Am Sonntag, 7. Februar, sind ausländische Mitbürger zur Wahl des Integrationsrats eingeladen, der die Interessen von Migranten in Mettmann vertritt. Von 23 Kandidaten werden zehn für die Arbeit im Integrationsrat gewählt. Die Bewerber stammen aus der Türkei und Italien, Staaten der ehemaligen Sowjetunion und Ex-Jugoslawien, Polen, Ungarn, Zimbabwe und Deutschland.

Kein Ausländerghetto

Kandidat Ali Kuran von der Türkischen Liste ist schon seit 1982 in der Integrationsarbeit in Mettmann aktiv. Bei der Arbeiterwohlfahrt hat er zahlreiche Jugendliche und Erwachsene als Sozialarbeiter betreut. Mittlerweile ist er Rentner. Dem Integrationsrat gehört er seit 2004 an. "Wir leben alle friedlich zusammen und es ist nie zu einer Ghettobildung gekommen. Der Integrationsrat hat ein gutes Konzept erarbeitet, das nun weiter umgesetzt, ausgebaut und verbessert werden kann." Ali Kuran freut sich, dass sich auf der Türkischen Wahl-Liste Vertreter verschiedener Gruppen beteiligen, so vom Moscheeverein, Ditib, und Metuka.

Als Gründungsmitglied des türkischen Frauenvereins Metuka stellt sich auch die Architektin Sevin Irmisch zur Wahl. "Bei der Integrationsarbeit müssen auch die türkischen Frauen mit ins Boot", sagt sie. 25 Prozent der ausländischen Kinder erreichen keinen Schulabschluss. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf auch in der Elternbildung. Mütter müssten über das Bildungssystem aufgeklärt werden und wissen, was in der Schule von den Kindern erwartet wird. "Türkische Mütter lassen sich durchaus zum Mitmachen motivieren. Die Seminare für Frauen sind sehr erfolgreich." Ein weiterer Baustein sei muttersprachlicher Unterricht an Schulen. Dieser sei vor allem für Kinder aus bildungsfernen Schichten wichtig.

Adalbert Peter Kossowski stammt aus Polen. Dort studierte er Pädagogik, Germanistik und Psychologie. Seit 24 Jahren lebt er in Deutschland und engagiert sich für soziale Projekte, besonders in der Jugendarbeit und als interkultureller Suchtberater. Als sozialpädagogischer Betreuer arbeitet er im Mettmanner Kaufhaus. Sundire Madhekwana wurde in Zimbabwe geboren und arbeitet in Düsseldorf als Diplom-Ingenieur. "Alle Migranten kämpfen mit den gleichen Problemen, aber Menschen, die als Asylanten kommen, haben noch einige Probleme zusätzlich", weiß er. Auch für sie will er sich einsetzen. Viele könnten nicht in den Berufen arbeiten, die ihrer Qualifikation entsprechen.

Quelle: RP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Brutaler Angriff am Hauptbahnhof

Zwei Frauen krankenhausreif geschlagen

Drei Jugendliche haben zwei Frauen in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs brutal zusammengeschlagen. mehr 

Feuerwerk: Junggesellen lassen es krachen

Unges Pengste 2012

Feuerwerk: Junggesellen lassen es krachen

Ein Feuerzauber verzückte am Samstagabend einige tausend Besucher bei Unges Pengste. Der Himmel über Korschenbroich verwandelte sich für gut ... mehr 

Nachrichten aus Düsseldorf
Aus der Region

Straßenmusiker in Düsseldorf

Streit mit Mann an Klavier

Ex-Trainer von Hertha BSC Berlin

Rehhagel bereut Auftritt vor DFB-Gericht

Düsseldorfer Jazz Rally

Viele Highlights beim Jubiläum

Brutaler Angriff am Hauptbahnhof

Zwei Frauen krankenhausreif geschlagen

Straßenmusiker in Düsseldorf

Streit mit Mann an Klavier

Ex-Trainer von Hertha BSC Berlin

Rehhagel bereut Auftritt vor DFB-Gericht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Gefangen im Monster-Stau von Peking

In Chinas Hauptstadt gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch ziemlich viele Autos. Kein Wunder also, dass es dort immer wieder zu ... mehr 

aus der Nachbarschaft
Meistgelesen

Brutaler Angriff am Hauptbahnhof

Jugendliche prügeln Frauen krankenhausreif

Drei Jugendliche haben zwei Frauen im Alter von 35 und 39 Jahren in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs zusammengeschlagen. Die Tatverdächtigen gingen offenbar mit äußerster Härte und Brutalität gegen ihre Opfer vor. mehr

 

Protokoll des Eurovision Song Contests

Das war der Schmu aus Baku

 

Bundesgericht entscheidet gegen Hertha BSC

"Der DFB tritt das Recht mit Füßen!"

 

Politische Punktevergabe beim Eurovision Song Contest

Anke Engelke: "Europa beobachtet Dich"

 

Nach Testspiel-Pleite in der Schweiz

Löw beruhigt die deutschen Fans

Meistkommentiert

EM-Test in Basel

3:5 – historische Niederlage für DFB-Elf

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat den EM-Test in Basel bei der Schweiz deutlich verpatzt. Vor allem die Abwehr zeigte Schwächen. Das Team von Joachim Löw unterlag mit 3:5. mehr

 

Stürmer von Fortuna Düsseldorf

Bröker vor Wechsel zum 1. FC Köln

 

Neues Buch über den US-Präsidenten

Obama war Mitglied einer Kiffer-Bande

 

Ex-Trainer von Hertha BSC Berlin

Rehhagel bereut Auftritt vor DFB-Gericht

 

DFB-Bundesgericht urteilt pro Fortuna

Hertha entscheidet Dienstag über Einspruch

mehr nachrichten aus mettmann und Erkrath
bergisches-land,solingen,nachrichten,BU HUND,111120

Mettmann

Zugeschlagen wie im Rausch

Ein Mettmanner (26), der zwei Frauen angriff und eine davon lebensgefährlich verletzte, sowie einen Welpen tötete, steht in Wuppertal vor Gericht. Wegen einer paranoiden Psychose ist er vermutlich nicht schuldfähig. VON MAXIMILIAN LAUFER  mehr

 
 
 
 
 
 
Familienanzeigen