Mettmann: Kälte setzt den Bahnen zu
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Mettmann (RP). Der anhaltende Frost macht den Bahnen in der Region zu schaffen. Bei der Deutschen Bahn und der Mettmanner Regiobahn kam es in den vergangenen Tagen wegen technischer Probleme zu Verspätungen und sogar zu Zugausfällen.
Bei der Regiobahn hat man sich auf die erschwerten Verhältnisse eingestellt, nachdem bereits am vergangegen Freitag ein Doppelzug ausgefallen war. Probleme gibt es unter anderem mit den Bremsen und mit den Kupplungen, sagte gestern auf Anfrage der Sprecher des Mettmanner Verkehrsunternehmens, Marcel Winter. Seit dem Ausfall des Zuges am Freitag wegen Problemen beim Zusammenkuppeln von zwei Wagen werden alle Fahrzeuge in der Wartungshalle und in der Waschhalle untergestellt, damit die Wagen während der Betriebspause nicht komplett auskühlen. Lediglich ein solo fahrender Triebwagen muss die Nacht im Freien verbringen, so Winter.
Seit Montag kommen die Triebfahrzeugführer alle eine Viertelstunde früher zum Dienst, um eventuelle Probleme zu entdecken und noch vor Fahrtantritt beheben zu können. Bisher sei es gelungen, so der Sprecher der Regiobahn weiter, Verspätungen im begrenzten Rahmen von fünf bis zehn Minuten zu halten.
An den S-Bahnen der DB Regio führten vereiste Türen zu Verspätungen und Zugausfällen, sagte Bahnsprecher Jürgen Kugelmann. Mehrfach musste Techniker die im eisigen Fahrwind vereisten Türen wieder gängig machen. Da könne es schon mal zu 20 Minuten Verspätung kommen, bis der nächste Zug einrollt.
Der Verkehr im Kreis Mettmann könne bisher aber aufrecht erhalten werden – anders als im ländichen Sauerland, wo der Bahnverkehr teilweise eingestellt wurde und die Verbindungen mit Bussen aufrechterhalten werden.
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