Mettmann: Kö-Karree: Leerstände befürchtet
VON OLIVER WIEGAND - zuletzt aktualisiert: 27.12.2010 - 17:28Sabine Hermes wünscht sich eine ansprechende Gestaltung für das Bauvereins-Projekt: „Das darf keine Schuh-Karton-Architektur werden“, sagt sie. Auch beim Umbau des Hertie-Komplexes sei Phantasie gefragt.
„Eine simple Stahl-Glas-Konstruktion reicht nicht aus“, sagte sie dem Heißen Draht der RP. Sabine Hermes befürchtet, dass durch das neue Einkaufszentrum eine Konkurrenzsituation für bereits existierende Läden in der Innenstadt entstehe. Zudem müssten die Freiheitstraße und der Lavalplatz eng verbunden werden. „Sonst kommen die Menschen nicht in die Fußgängerzone.“
Jürgen Grewing, der ein Tabakfachgeschäft in der ehemaligen Hertie-Passage an der Talstraße betreibt, ärgert sich über die hohen Mieten, die Geschäftsinhaber zahlen müssten, wenn sie in die Kö-Galerie von Phoenix ziehen. „Das ist das Vierfache, was ansonsten in Mettmann an Quadratmeterpreisen verlangt wird“, sagte er.
Christine Ksoll hat kein Verständnis dafür, dass Rewe als Ankergeschäft in die Kö-Galerie zieht. „Ein weiteres Lebensmittelgeschäft in der Innenstadt brauchen wird nicht.“ Peter Hirth befürchtet ebenfalls Leerstände in der Innenstadt, da nur ein Umzugswechsel stattfinde. Auch er ist der Meinung, dass der Mietzins bei Phoenix zu hoch sei. Er wünscht sich ein Geschäft wie Woolworth als Ankerbetrieb in der Kö-Galerie.
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