Mettmann: Kommentar: Eine Frage der Fairness
VON UWE REIMANN - zuletzt aktualisiert: 21.07.2012Mettmann (RP). Mit der einheitlichen Regelung der Schließungszeiten in den Ferien versucht die Stadt, den Personal- und Organisationsaufwand effizienter zu gestalten. In Zeiten knapper Kassen ist das legitim. Die Eltern der kleinen Gäste beider Kindertagesstätten an der Rheinstraße und an der Händelstraße müssen nun wie alle anderen 15 Kitas für 2013 vorsorgen. Sie müssen eine Betreuung für drei Wochen suchen. Das wird für einige schwierig werden. Aber nun gilt für alle Kindergärten die Gleichbehandlung. Das ist fair. Die Stadt tut sich aber keinen Gefallen, indem sie die Neuregelung still und heimlich einführt. Sie stellt die Eltern schlicht vor vollendete Tatsachen. Klüger wäre es gewesen, sie hätte die Eltern früh genug informiert und ihnen die Möglichkeit der Mitwirkung geboten. Vor allem die Eltern, die in den vergangenen sechs Monaten ihre Kinder in den Kitas unter anderen Bedingungen angemeldet haben, werden sich verschaukelt fühlen. Anders wäre es fairer gewesen.
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