Erkrath: Kunstmarkt auf Posemarré
VON MONIKA SPANIER - zuletzt aktualisiert: 31.08.2007Düsseldorf (RPO). Die Neue Mitte Erkrath GmbH stellt ihre Hallen 23 und 25 nach dem Brand im Bürgerhaus Hochdahl zur Verfügung.
Veranstalter Michael Strohmayer: 51 Aussteller aus Ost und West präsentieren ihr Herbst-Angebot.Der 60. Markt für Kunst und Kunsthandwerk ist gerettet. Samstags war der Brand im Bürgerhaus Hochdahl, mittwochs unterzeichnete Michael Strohmayer als Veranstalter der Transit Kunstmärkte bereits mit der Neue Mitte Erkrath GmbH den Vertrag fürs Ausweichquartier auf Posemarré. 51 Teilnehmer stellen Mitte September in den Hallen 23 und 25 an der Bismarckstraße in Alt-Erkrath aus. Dort ist allerdings Improvisation gefragt. Die alte Fabrik ist mit den komfortablen Möglichkeiten der traditionell genutzten Mehrzweckhalle im Bürgerhaus nicht vergleichbar. Das rustikale Ambiente mag aber neue Besucherkreise erschließen.
Cafeteria ganztägig
Was? Der 60. Markt für Kunst und Kunsthandwerk aus Ost und West
Wann? Sa. 15. und So. 16. September, jeweils 10-18 Uhr
Wo? Statt im Bürgerhaus Hochdahl auf Posemarré (Halle 23 und 25) an der Bismarckstraße
Eintritt: 3 Euro (2 Euro)
Cafeteria: ganztägig geöffnet
„Der Markt darf nicht ausfallen und auch nicht in eine andere Stadt umziehen“, meinte der frühere VHS-Leiter und heutige Manager der Transit Kunstmärkte gestern vor der Presse. Mit Unterstützung des Unternehmers Hasso von Blücher und der Stadt Erkrath wird eine Fläche von etwa 1100 Quadratmeter für den Herbstmarkt hergerichtet.
Zeit haben und Kaffee trinken
Für die einzelnen Aussteller wird es lange Tischreihen geben, keine Kojen wie gewohnt. In der hinteren Halle werden Aufhängvorrichtungen geschaffen. Künstler und Kunsthandwerker bringen Regale, Vitrinen und Kleiderständer mit, Tische werden aus der Stadthalle beschafft. Hanten sorgt mit seinem Catering für die Bewirtung der Gäste. Dr. Constanze Paffrath, Sprecherin der Neue Mitte Erkrath GmbH hofft sehr, dass sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt und das Bistro auch nach draußen ziehen kann. Strohmayer: „Die Leute sollen in aller Ruhe ihren Kaffee trinken und Zeit zum Überlegen haben.“ Das hilft immer vor einer schwerwiegenden Kaufentscheidung.
„Wir pflegen einen hohen Anspruch an Authentizität“, betont Strohmayer. Es gebe weder asiatische Importe noch Wiederverkäufer, auch keine Hobby-Aussteller, höchstens gut weitergebildete Autodidakten. Strohmayer: „Das entscheidet uns von anderen.“
Zum Herbstmarkt 2007 kommen Künstler und Kunsthandwerker aus Bundesländern in West und Ost, aber auch aus Dänemark und Weißrussland. Dass 37 neue Aussteller mit von der Partie sind, ist für den Veranstalter Beweis der stetigen Erneuerungsfähigkeit der Märkte. Im Angebot sind Keramik und Porzellan, Glas und Lederwaren, modische Textilien, Dekoratives für Zuhause, Schmuck, Spielzeug, zudem Grafiken und Kleinplastiken.
„Wir helfen gerne“, unterstrich Constanze Paffrath. „Ich bin gespannt, wie das alte Gemäuer auf die Ware ausstrahlt und ob Harmonie entsteht. Ich sehe die Angelegenheit unter dem Qualitätssiegel.“ Ob der Weihnachtsmarkt im Bürgerhaus stattfinden kann, ist offen. Auf Posemarré gäbe es ein Problem mit der Hallenbeheizung.
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