Mettmann: Leckeres auf dem Markt
VON CHRISTOPH ZACHARIAS - zuletzt aktualisiert: 30.08.2008Düsseldorf (RPO). Das 32. Heimatfest ist gestern Abend eröffnet worden. Die Vereine locken mit einem breiten Speisenangebot. Das Wetter spielte am Freitagabend mit. Die Sicherheit wird großgeschrieben.
Zweifache Premiere für den Lions-Club Mettmann-Wülfrath: Zum ersten Mal nahm Lions am Mettmanner Heimatfest teil und zum ersten Mal stand der Lionsburger XXL auf der Speisekarte. Die Rahmenbedingungen für ein schönes Heimatfest waren gestern Abend optimal: Die Sonne schien, es war warm; die dicken Jacken konnten im Schrank bleiben.
Marion Buschmann, Abteilungsleiterin des Kulturamtes, strahlte wie die Sonne: „Alles hat geklappt, der Budenaufbau, die Versorgung mit Wasser und Strom und die Security ist auch mit zehn Leuten da und sorgt für Sicherheit.“ Sie hat in diesem Jahr zum ersten Mal das Heimatfest organisiert. „Die Party kann beginnen“, sagte sie und trank ein Gläschen Wein.
Programm
Sa.: 12 Uhr Stadtgebet, 14 Uhr: Chöre St. Lambertus; 14.45 Uhr: Mettmann-Sport, 15.45 Uhr: Showtanzzentrum Constanze Krauss, 16.30 Uhr: Bergisches Casino, 17 Uhr: Partido Alto; 20 Uhr One Night Stand.
So.: 15.35 Uhr: Ogata Herrenhaus, 16.45 Uhr: Atatürk Jugendverein; 17.45 Uhr: Tanzzentrum Krauss; 19.30 Uhr: Fricklesom Amsel.
Am Stand des Georg-Fischer-Werkschors hatten zwei Ullas die „Oberaufsicht“: Ulla Lindemann und Ulla Köster verkauften hausgemachte Waffeln, Wein und Schweinebraten mit Zwiebeln. Eine ziemlich gewagte Kombination, aber man muss ja nicht alles zusammen essen und trinken.
Beim Tauch-Sport-Club Mettmann war man ebenfalls für den Besucheransturm gerüstet. So ganz nebenbei verteilten die Taucher Info-Karten für ein Schnuppertauchen im Hallenbad.
Zum ersten Mal nimmt das Integrations-Kultur-Zentrum am Mettmanner Heimatfest teil: Lilia Lawruk verkauft die leckere Gemüsesuppe „Bortsch“ und „Piroschki“. Das sind Hefeteigtaschen, gefüllt mit Frühlingszwiebeln und Eiern. Unbedingt probieren! Der Automobil-Club Metzkausen hatte Leberkäse mitgebracht: „Aus eigener Schlachtung“, sagte 2. Vorsitzender Herbert Niederhoff und lachte.
Ein paar Meter weiter befindet sich der Stand der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft. Zwei Männer standen gestern Abend am Grill: Jürgen Markolf, 1., Brudermeister und sein Schützenbruder Ottokar Iven. Wer von beiden 1. und 2. Grillmeister ist, blieb offen.
Ottorino Giancola hatte mehrere Stehtische vorm Alt-Heidelberg aufgestellt und freute sich auf viele Gäste. Die kamen im Laufe des Abends. Heute geht die Party auf dem Markt weiter. Mitmachen!
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